Was bisher geschah 2020

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Eine Fortbildungs- und Informations-Veranstaltung für Ärzt*innen mit dem Thema „Medizinische Folgen der Nuklearstrahlung am Beispiel der Fukushima-Havarie vom 11.03.2011“ fand am 11. März 2020, an unserem traditionellen Fukushimatag, im Dortmunder Klinikum statt. Der Veranstalter war IPPNW Dortmund mit dem Kooperationspartner DJG Dortmund und der Unterstützung des Dortmunder Klinikums.
Die Explosion des Atomreaktors in Fukushima bei der Tsunami-Katastrophe vom 11.3.2011 hat lang anhaltende Folgen. Die Probleme nach der Havarie sind längst nicht gelöst. Dennoch hat die japanische Regierung beschlossen, dass die Sommer-Olympiade 2020 neben Tokyo auch in Fukushima stattfinden soll – so als wäre alles im Griff. Und aktuell wird die Atomkraft immer wieder als mögliche Lösung für die Klima-Veränderungen ins Spiel gebracht. Vor diesem Hintergrund wurden die Folgen der zivilen Nutzung der Kernenergie und der Umgang mit der Nuklear-Strahlung von verschiedenen Seiten aus beleuchtet;  wissenschaftlich-medizinisch und mit einem aktuellen Reisebericht über die Lage in Fukushima.

Vortrag von Yoko Schlütermann 11.03.20

 Lesen Sie HIER den Bericht von Johannes Koepchen.

Sehen Sie HIER den Vortrag von Jürgen Huesmann.

Lesen Sie hier den Vortrag von Prof. Dr. Andreas Block:
Dosis-Wirkung-Beziehung

Lesen Sie hier den Vortrag von Dr. Frank Busch:
Messmöglichkeiten-StrlSch

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Referenten:

Prof. Dr. Andreas Block   (Institut für Medizinische Strahlenphysik und Strahlenschutz)
Thema: Dosisgrößen im Strahlenschutz und Dosis-Wirkungs-Beziehungen

Dr. Frank Busch (Messstellenleiter Materialprüfungsamt Dortmund)
Thema: Messmöglichkeiten im Strahlenschutz – einschließlich Radonbelastung

Dr. Jürgen Huesmann (IPPNW Dortmund)
Gesundheitliche Folgen der Fukushima-Katastrophe im Vergleich mit Tschernobyl

Yoko Schlütermann (Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund)
Aktueller Lagebericht aus Fukushima

Moderation: Dr. Johannes Koepchen (IPPNW Dortmund)


Herr Paul Koch, Sozialdiakon in der Region Braunschweig, unterstützt seit Jahren Tschernobylkinder und seit der TEPCO-Katastrophe auch Fukushimakinder und spendet für unser Projekt „Hilfe für Japan“. Er schrieb einen Bericht über seine Hilfsaktion, die  er vor kurzem geleitet hat.

Liebe Yoko,

es ist Tradition, dass wir bei unseren Veranstaltungen im Rahmen der „Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ (EuAW) / Region Braunschweig immer auch eine Spendendose am Ausgang haben und meist auch ein Benefizkonzert in unserem Programm. Die gesammelten Gelder gehen dann immer je zur Hälfte an Tschernobyl- und Fukushimakinder.
Jetzt am Samstag (11.1.2020) hatten wir eine Veranstaltung, die von der Ev. Erwachsenbildung und dem Arbeitskreis Japan (im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Mehr als Kirschblüten und aufgehender Sonne   – Japan –   Das Land der Olympiade 2020″)   organisiert wurde. Am Samstag (11.1.2020) waren Shinobu Katsuragi und Goro Sawada bei uns und haben über „Japanische Rituale zum Jahreswechsel“ berichtet. Hier haben wir ausschließlich für die Kinder von Fukushima gesammelt mit dem Ergebnis von 67,57 € die ich Dir demnächst überweisen werde.
Im März und April finden dann die diesjährigen EuAW/BS statt (https://zukunftdanach.wordpress.com/) – auch dort wird dann die Spendendose wieder stehen – dann wieder für Tschernobyl- und Fukushima-Kinder.

Viele Grüße

Paul