Was bisher geschah 2018

Dankesmail an Caritasverband

Der Caritasverband hat unser Projekt „Hilfe für Japan“ für Fukushima-Kinder vom Anfang an d.h. vom Sommercamp 2011 bis zum Frühlingscamp 2018 unterstützt. Dank der kräftigen finanziellen Unterstützung konnten bisher 1.400 Fukushima-Kinder zur Erholung nach Okinawa eingeladen werden.

Lieber Caritasverband,

Jetzt ist leider der Zeitpunkt gekommen, dass ich Ihnen allen im Namen des „Fukushima-Projekt“-Teams nochmals ganz herzlich für Ihre außergewöhnliche, langjährige Unterstützung danken möchte.

Die Kooperation mit Ihnen war für mich sehr lehrreich, so habe ich von Ihrer Organisation einige sehr positive Erkenntnisse gewonnen. Um nur einige Beispiele zu nennen, das sind die Flexibilität Ihrer Organisation mit schnellen Entscheidungen, Herzlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Einfühlungsvermögen und ermutigenden Worten uns gegenüber, realitätsnahe rationelle Gedanken/Entscheidungen ohne Bürokratie, Dauerhaftigkeit usw..   Ich glaube, all das, was ich hier aufgezählt habe, kommt daher, dass es Ihnen um Menschen geht. Für Sie stehen die Menschen im Mittelpunkt, Menschen, die Hilfe brauchen, es geht um nichts anderes.

Ich habe oft meinen Landsleuten von Ihrer Organisation erzählt. Deutschland und Japan pflegen eine langjährige diplomatische und   freundschaftliche Beziehungen (genau gesagt seit 1861) und Japaner haben sehr viel von Deutschen gelernt, zwar in verschiedenen Bereichen wie z.B. Gesetzgebung, Musik, Philosophie, Medizin, Bildung, Renten- und in neuester Zeit das Pflegesystem. Aber ich sage meinen Landsleuten immer wieder, es gibt noch so vieles, was Japaner von deutschen Freunden lernen könnten. Ihre Organisation mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist dafür beispielhaft.


Mit der letzten Unterstützung für das Frühlingscamp 2018 geht unsere Kooperation zu Ende. Wir werden aber unser Projekt „Hilfe für Japan“ weiter fortsetzen und uns noch stärker engagieren. Die schreckliche Lage Fukushimas wird in den nächsten Jahren auch nicht viel besser.

Nochmals ganz herzlichen Dank und ich wünsche Ihnen allen weiterhin viel Erfolg.

Alles Gute,
liebe Grüße
Yoko Schlütermann



Deutsch-Japanische Gesellschaft Bielefeld veranstaltet Gartenfest

https://www.djg-owl.de/event/sommerfest-am-japanischen-garten-bielefeld

Auch dieses Jahr fand am 10. Juni ein „Tag der Gärten & Parks“ im Japanischen Garten in Bielefeld statt. Der Veranstalter war die Deutsch-Japanische Gesellschaft Bielefeld e.V. Es wurden bunte Programme am wunderschönen japanischen Garten angeboten, wie Musik mit Koto und japanischer Flöte, Bogenschießen, Trommel-Workshop usw.. Wir, die DJG-Dortmund, waren auch dieses Jahr mit dabei und verkauften Yukata, Obi und japanische Kleinartikel für unser Projekt „Hilfe für Japan“. Der Gesamterlös betrug 553,70 €.  Ganz herzlichen Dank!

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Japanbazar der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund

Am 9. Juni 2018 fand unser Japanbazar in der Auslandsgesellschaft statt. Viele Helferinnen vom „Kimono Club“ Düsseldorf und Frau Sawa, eine Kimono-Spezialistin aus Japan, halfen  Yukata-Interessanten beim Ankleiden. Mit kunstvoll gebundenem Obi verwandelten sich  Damen und Herren in einen Japanerin bzw. Japaner. Der Gesamterlös betrug 737,90 €. Vielen Dank für eure Unterstützung!

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Übrigens der Düsseldorfer Kimono-Clubs veranstaltet am 28. Juli zwischen 12 und 16Uhr einen Kitsuke-Bazar an der Heinrich-Heine Uni und verkauft u.a. unsere Yukata dort. Alles, was zum Kitsuke gehört, findet man auch hier:
https://www.facebook.com/events/205457456845964/



DOKOMI Convention

Anime-, Manga- und Japan- Convention in Düsseldorf  

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Am Pfingstwochenende präsentierten mehr als 400 Aussteller und Händler auf der DoKomi-Convention in Düsseldorf die neuesten Anime, Manga, Musik und andere Merchandise-Artikel sowie CDs, DVDs, Poster, Figuren, Accessoires. Es wurden viele praktische Workshops ebenso angeboten wie z.B. Lolita-Mode nähen,  japanische Mochi kochen,   Japanisch lernen fehlte auch nicht. Diese Convention feierte dieses Jahr das zehnte Jubiläum und vergrößert sich jedes Jahr. Besucher sind auch international geworden, so z.B. aus England, der Schweiz und Österreich. Kein Wunder, neben abwechslungsreichen Bühnenprogrammen wie Cosplay, Karaoke traten Ehrengäste aus Japan wie die Sängerin Megumi Nakajima und die Band MeseMoa usw. auf. Wir, die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund, konnten dank der starken Unterstützung des Veranstalters der DoKomi  zum dritten Mal dabei sein. Ein großes Angebot von Yukata, Obi und japanischen Kleinartikeln waren am Ende der Veranstaltung nahezu alle ausverkauft. Der Gesamterlös kommt wie immer dem   Projekt „Hilfe für Japan“ für Fukushima-Kinder zugute. Dieses Mal wuchs unser Spendenkonto um 2387,-€.



Japanisches KIRSCHBLÜTENFEST im Rombergpark

Am 22. April fand ein japanisches Kirschblütenfest im Botanischen Garten Rombergpark statt. Der Veranstalter waren „Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark   e.V.“.
Das Programmangebot war viel größer und bunter geworden als vor zwei Jahren, als das Fest zum ersten Mal stattfand. Zigtausend Menschen strömten noch vor der offiziellen Eröffnung in den Park. Das Wetter machte auch mit, sommerlich warm, mindestens bis das Gewitter nachmittags über den Park zog. Aber bis dahin kamen die Besucherinnen und Besucher durchaus auf ihre Kosten. Die Kirschbäume standen in voller Pracht, die Kirschblüten- Prinzessin beglückte die Besucher, die Kimono-Modenschau und die „Taiko-Kids“, Kindertrommler, aus Düsseldorf waren, wie immer, die absoluten Attraktionen. Wir, die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund, erweiterte das Angebot neben Origamifalten mit Kalligraphie, Lesung von japanischen Märchen, Bambus- Flötenspiel und natürlich mit dem Verkauf von Yukata und Kleinartikel. Wir, insgesamt 10 Ehrenamtler, hatten beide Hände voll zu tun, um dem Kundenansturm gerecht zu werden. Das Spendenkonto unseres Projekts „Hilfe für Japan“ wuchs um 2770€. Ganz herzlichen Dank!

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Unsere stetige, starke Unterstützerin des Projekts für Fukushima-Kinder hat wieder von uns viele Yukata erworben – alles für ihre Familie und Freundinnen/Freunde.
Ganz herzlichen Dank!



Vortrag über die aktuelle Lage Fukushimas und dem Projekt „Hilfe für Japan“

Am 11. April 2018 besuchte ich die Realschule Eslohe mitten in der großartigen Natur im Sauerland, um über die aktuelle Lage Fukushimas, insbesondere über die Bewohner dort zu berichten und unser Projekt „Hilfe für Japan“ vorzustellen. Herr Peter Wiegelmann, der in Meschede eine Trommelgruppe „Senryoku“ (übersetzt Brunnen der Kraft) leitet, hat uns diese tolle Einladung vermittelt. Peter und seine Trommelgruppe gehören zu den Menschen, die unser Projekt von Anfang an unterstützten und jetzt nach 7 Jahren immer noch unterstützen. Von Herrn Uwe Guntermann, Lehrer für die Fächer Technik, Physik, Sport und Mathematik, wurde ich empfangen und in den Klassenraum geführt, in dem mich ca. 75 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen erwarteten. Die Realschule Eslohe wird seit 2014 von der Rektorin Katrin Schulte-Bärbig geleitet. Heute umfasst die Schule 480 Schülerinnen und Schüler in 18 Klassen. Die Schülerinnen und Schüler, die erst 9 Jahre alt waren, als die drei Reaktoren des AKWs Fukushima Daiichi explodierten, wussten zwar nicht so viel davon, trotzdem machen sie sich über die Sicherheit der AKWs in Deutschland und Europa Sorgen. Es ist zugunsten unseres Projekts ein Sponsorenlauf geplant, um Spenden zu sammeln. Ich sage Ihnen jetzt schon einmal „Danke!“



Benefizkonzert anlässlich 7 Jahre Fukushima

Am Sonntag, dem 18. März 2018, lud das Posaunentrio „Buccinate“ – Rima Ideguchi, Thorsten Lange-Rettich und Fabian Liedtke – zu einem kurzweiligen Benefizkonzert in die Emmaus-Kirche ein, an dem sich auch der “VOX PERPETUA Chor 14 Heiligen” mit japanischen Liedern und die Pianistin Michiko Tashiro beteiligten.

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Die Musiker baten am Ende des Konzertes um Spenden für das Projekt „Hilfe für Japan“ der Deutsch – Japanischen Gesellschaft Dortmund, Fukushima-Kindern die Teilnahme an einem Erholungsprogramm ermöglicht. Im Vorraum der Emmaus-Kirche gab es Kalligraphie und Origamifalten für Kinder und Erwachsene, sowie einen japanischen Flohmarkt mit Yukata und Kleinartikel. Dank der großzügigen Spenden von ca. 200 Besuchern und des Verkaufs wuchs der Spendenstand um 2.372 €. Das Posaunentrio „Buccinate“ hat bisher bei den jährlichen  Benefizkonzerten seit fünf Jahren insgesamt 19.865€ an Spenden gesammelt! Ganz herzlichen Dank!



Vortrag “7 Jahre Fukushima und 32 Jahre Tschernobyl”

Am 10. März 2018 fand ein Informationstag anlässlich der Katastrophe „7 Jahre Fukushima“ statt. Yoko Schlütermann, Vorsitzende der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund, berichtete über aktuelle Situationen Fukushimas nach  Aufhebung der Evakuierungszonen anhand vieler Fotos, die sie beim Besuch im November 2017 selbst gemacht hat. Dr. Hanne Kaub von der IPPNW erläuterte gesundheitliche Gefährdung durch Strahlen. Helmut Schönig las zwei Gedichte, „Tag mit Südwind“ und „Verschwundene Stadt“ von Jotaro Wakamatsu, einem Dichter aus Minamisoma, übersetzt von Katrin Kusunoki vor. Außerdem dichtete Helmut Schönig, ehemaliger Schulleiter, nach der Veranstaltung selbst ein Gedicht über AKW (siehe unten). Das Spendenkonto wuchs um 120 EUR. Dankeschön!

Kein Grund zur Besorgnis
Fukushima:
So weit weg
und doch
so nah wie
Tihange,
ca. 70 km von Aachen entfernt.
Fukushima,
schwarze Müllsäcke
mit verseuchter Erde
am Straßenrand,
Sperrgebiete, behördlicherseits
wieder frei gegeben
trotz radioaktiver Belastung
für Mensch und Natur.
Kein Grund zur Besorgnis?
Tihange,
tausende Haarrisse
in den Reaktordruckbehältern:
„Kein Grund zur Besorgnis!“
Gehäuft Zwischenfälle,
die zu schweren Schäden
am Reaktorkern
bis hin zur Kernschmelze
führen können.
Kein Grund zur Besorgnis?
Belgiens Regierung
lässt Jodtabletten
an die Menschen verteilen,
um im Katastrophenfall
die Gefahr von Schilddrüsenkrebs
zu verringern:
„Kein Grund zur Besorgnis!“
Was,
wenn der üblicherweise herrschende Westwind
mit der nuklearen Wolke aus Tihange
Aachen, Köln, das Ruhrgebiet bedroht?
Immer noch
kein Grund zur Besorgnis?
Fukushima:
So weit weg
und doch
so nah wie
Tihange.

Fr. Lisa Bittermann hat uns aus einem Yukata Stoff verschiedene Taschen genäht mit dem Vorschlag, sie zu Gunsten unseres Projekts zu verkaufen. Zu ihren tollverarbeiteten Supertaschen schrieb sie; sie habe tatsächlich einmal überlegt, Modedesignerin zu werden, glaubt aber, dass das eher ein Hobby bleiben wird und in die Richtung Sprachen und Physik gehen wird.

Februar 2018