Was bisher geschah 2016

Sa, 31. Dezember 2016
Spendenaufkommen am heutigen Tag: 344.123 €
Zur Information über die Verwendung der Spenden geht es hier.



„Hilfe für Japan“ auf dem Weihnachtsmarkt in Unna

Am 26. und 27. November waren wir zum ersten Mal auf dem Unnaer Weihnachtsmarkt als Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund vertreten und haben für unser Projekt „Hilfe für Japan“ Yukata und japanische Kleinartikel zum Kauf angeboten.

Diese Gelegenheit wurde uns von der ev. Kirchengemeinde Unna, Pastorin Frau Barbara Dietrich, zu besten Konditionen angeboten. Bei der Temperatur von 5 Grad Yukata verkaufen? Mit diesem Gedanken mussten wir uns zuerst anfreunden. Aber wider Erwarten wechselten 8 Yukata und viele japanische Kleinartikel den Besitzer, so kamen insgesamt 639 € an zwei Tagen zusammen.
Übrigens, die Yukata wurden aufgrund des Appells von unserem japanischen Partner „KUMINOSATO“ in Japan gesammelt und uns gespendet. Was mich besonders erfreute war, es kamen einige Japanfreunde, die speziell für das Projekt großzügig einkauften. Unsere ständigen Unterstützer Musikerpaar Rima und Fabian sorgten dafür, dass wir keine kalten Füße bekamen. Ganz herzlichen Dank!


 

Die in Berlin wohnende Musikerin Frau Mari Watanabe, die auch durch Veranstaltung eines Benefizkonzertes unser Projekt „Hilfe für Japan“ unterstützte, hat bei unserem Partner KUMINOSATO als Ehrenamtliche das Leben der Fukushima-Kinder im Erholungscamp auf Okinawa miterlebt und ihre Eindrücke geschildert: 

Ich habe am 61. Erholungscamp in diesem Sommer als Ehrenamtliche teilgenommen. Nach dieser Erfahrung dachte ich mir, dass 10-tägige Erholungscamps auf Okinawa den Fukushima-Kindern nicht nur bedeuten „vom alltäglichen Leben weg und nach Herzenslust zu spielen und gesund essen“, sondern viel mehr bringen.  Ich erzählte den Kindern, wo Deutschland liegt, dass die Menschen dort sich über die Gesundheit der Fukushima-Kinder viele Gedanken und Sorge machen, und dass sie deswegen viele Spenden für Erholungscamps sammeln. Ich erzählte, dass u.a. eine Grundschule in Kleinmachnow bei Potsdam durch Sponsorenläufe viele Spenden sammelte. Dass die Fukushima-Kinder mit Menschen von anderen Teilen der Erde verbunden sind und dass sie, wenn sie wollten, in die weite Welt hinausgehen können.

Es wurde Kindern ein buntes Programm angeboten, u.a. ein Volksliederabend von Kindern aus Okinawa. Dabei erzählte ein 11jähriger Junge mit Hingabe eine Geschichte auf Okinawa-Sprache, begleitet durch Musik. Alle waren beeindruckt, ich insbesondere, da ich aus dem Musikfach komme. Dieser Junge übersiedelte vor einem Jahr aus Fukushima nach Kumejima.

Kinder sind empfindsam, die Fukushima-Kinder werden auch mit Fülle von Eindrücken nach Hause zurückkehren. Diese Kinder sind die Zukunft Japans. Auch in diesem Sinne wünschte ich mir, dass dieses Projekt noch lange fortgesetzt wird.

Nov. 2016 Mari Watanabe



„Zukunft der Kinder – was wir uns für sie wünschen“

Unter diesem Titel feierte unser japanischer Partner KUMINO SATO am 31. Oktober 2016 sein vier-jähriges Gründungsjubiläum in Tokyo.

Der akkreditierte, gemeinnützige Verein KUMINO SATO nahm seine Tätigkeiten im Juli 2012 auf, zuerst mit 32 Fukushima-Kindern, inzwischen über 2.000 Fukushima-Kinder kamen in den Genuss von Erholungscamps auf der Insel Kumejima/Okinawa. Wir, die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund, arbeiten mit ihm seit dem Sommer 2015 zusammen und finanzierten bisher 5 Erholungscamps für ca. 250 Kinder.

Die Veranstaltung begann mit Bericht von Frau Yoko Schlütermann über die Spendenaktivitäten in Deutschland an (siehe unten), gefolgt durch einen Bericht von Herr Ryuichi Hirokawa über „Das Neueste aus Tschernobyl“, weiter einen Bericht von Shinichi Kurobe, Kinderarzt sowie Vorsitzender der Stiftung „Zukunft von Fukushima-Kindern – über die aktuelle Lage von Fukushima-Kindern“.  Zum Schluss fand eine Gesprächsrunde von Norio Akasaka, Prof. an der Gakushuin Universität für Ethnologie sowie Leiter des Museums der Präfektur Fukushima, und Frau Yukiko Mukai, Vorsitzende von KUMINO SATO sowie Vorsitzende der Stiftung Tschernobyl-Kinder statt.
Den Rahmen der Feier stellte zudem eine Fotoausstellung „Kuminusato ni mensore“ (Guten Tag in Kuminosato) dar mit Fotos von Herr Ryuichi Hirokawa, dem Gründer und Ehrenvorsitzenden von KUMINO SATO.

Einige Eindrücke der ca. 80 BesucherInnen:

  • Es war schön etwas zu erfahren, was man in den Massenmedien nicht hören/lesen kann.
  • Man würde sich darüber Gedanken machen, was man selbst tun kann.
  • Man würde die Erkenntnisse heute weiterleiten. uvm.

Ansprache von Yoko Schlütermann anlässlich
„4 Jahre Gründungsfeier von KUMINO SATO“

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Herzlichen Glückwunsch zum  4järigen Bestehen von KUNINO SATO.
Es ist mir eine Ehre, heute hier als Gratulant dabei sein zu dürfen.

2011 war das 150. Jahr nach dem Abschluss des Freundschafts- und Handelsabkommens  zwischen Preußen und Japan. Wir, die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund, planten eine besondere Veranstaltung zu diesem Anlass schon seit einiger Zeit. Es sollte eigentlich ein tolles, denkwürdiges Jahr werden.

An dem Tag, 11. März 2011, wurde ich bei der Rückkehr zuhause von meinem Mann empfangen, der mir nur noch sagen konnte „Japan, Japan…“.  Entsetzen war in seinem Gesicht geschrieben. Im deutschen Fernseher wurden die schrecklichen Bilder immer wieder gezeigt;  schwarze Wassermassen, die Menschen, Schiffe, Autos, Gebäude, einfach alles wegdrückten und auch schluckten. Dann Explosionen der Reaktoren des Fukushima Daiichi-AKWs.

Wir müssen was tun, so vergingen ein paar Tage, ich konnte mich einfach vom Fernseher bzw. Internet nicht losreißen. Dann wurde vorgeschlagen, Spenden zu sammeln für Menschen in den Katastrophengebieten. Schnell wurde eine Pressekonferenz für den 15. März organisiert und alle lokalen Medien veröffentlichten unsere Bitten um Spenden.  Am 18. März stand das Projekt „Hilfe für Japan“ für Fukushima-Kinder. Es wurden viele Spendenaktivitäten durchgeführt von Kindergärten, Schulen, Gymnasien, Vereinen, Firmen, Privatpersonen.  MusikerInnen organisierten Benefizkonzerte. Eine Grundschule in Schwerte bei Dortmund, Klasse 3 und 4, veranstaltete z.B. einen Flohmarkt. Um die gesammelten Spenden entgegenzunehmen besuchten wir die Schule. Es wurden dabei von den SchülerInnen folgende Fragen gestellt. 

  • Wird man nie mehr gesund, wenn man verstrahlt ist?
  • Wie kann man den Strahlenwert reduzieren?
  • Müssen jetzt alle in Fukushima immer einen Mundschutz tragen?
  • Kinder werden evakuiert, aber was ist mit Erwachsenen?
  • Was macht man mit Haustieren?
  • Wie kann man sich vor Strahlung schützen?

Bei Spendenaktivitäten hatte ich unvergessliche Erlebnisse:

  • Wir besuchten eine Grundschule in Dortmund, die für unser Projekt Spenden gesammelt hatte. Bei der Spendenübergabe flüsterte mir die Schulleiterin ins Ohr: Viele SchülerInnen dieser Schule kommen von armen Familien. Unter ihnen sind welche, die das zweite Frühstück nicht mitbringen können. Diese SchülerInenn sammelten 2.785,-€  für Fukushima-Kinder.
  • Oder eine ältere deutsche Frau sagte, als ich mich für ihre Spende bedankte, „Ich möchte Ihnen danken, dass Sie so ein wunderbares Projekt ins Leben riefen“.

Warum unterstützen so viele Menschen in Deutschland Japan, das sie noch nie besucht haben, und Fukushima, von dem sie bisher noch nie was gehört hatten. Ich glaube, da spielt der Unfall in Tschernobyl eine große Rolle. Seit dem Unfall  1986 sind die Menschen in Deutschland auf die Gefahren von radioaktiver Strahlung sensibilisiert. Nach dem Tschernobyl-Unfall wurde festgestellt, dass Blaubeeren in Skandinavien radioaktiv verseucht wurden, Menschen in Bayern ihre Lieblingsspeisen wie Pilze und auch Wildtiere nicht mehr essen konnten, eine Realität, mit der man jetzt nach 30 Jahren immer noch konfrontiert wird. Sie haben Strahlenauswirkung an eigenem Laib gespürt. Sie wissen, dass die Krebsrate bei Kindern in Weißrussland und Ukraine nach dem Unfall 10 Jahre lang stetig stieg und andere Krankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen häufiger auftraten. Sie machen sich deswegen Sorgen um Fukushima-Kinder. Nach 30 Jahren gibt es in Deutschland immer noch Menschen, die Tschernobyl-Kinder in den Schulferien zur Erholung nach Deutschland einladen. Sie wissen, dass Erholungen für die Kinder sehr wichtig sind. Auch jetzt nach 5 Jahren und 8 Monaten haben die Bewohner Deutschlands Fukushima nicht vergessen.

Dennoch ist es wahr, dass es immer schwieriger wird, unser Projekt „Hilfe für Japan“ fortzusetzen. Das nicht so reiche Land Weißrussland bietet den Bewohnern in Gebieten mit erhöhter Radioaktivität verschiedene Staatshilfen an wie z.B. kostenlose, altersunabhängige, jährliche  Gesundheitsuntersuchungen oder auch Erholungsaufenthalte für Kinder klassenweise. Da kann es nicht sein, dass das „reiche“ Japan das nicht schafft. Ich schäme mich als Japanerin, dass der japanische Staat das nicht schafft.

Angesichts dieser Lage werden wir auch in Zukunft in Zusammenarbeit mit Caritas International, IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg) und vielen anderen Institutionen und HelferInnen das Projekt fortsetzen.

Wir freuen uns, dass wir in Japan einen wunderbaren Partner nämlich KUMINO SATO  für unser Fukushima-Projekt gefunden haben. Zur  4 Jahre Gründungsfeier der Organisation wünsche Ich Ihnen im Namen aller Unterstützer in Deutschland alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

31. Oktober 2016, Yoko Schlütermann


Am 9. Oktober fand ein Benefizkonzert zugunsten des Projekts „Hilfe für Japan“ in der Stadthalle Unna statt. Der Veranstalter war die Bigband des Geschwister Scholl Gymnasiums aus Unna.
Der Impuls zum Konzert wurde von einem Ensemble-Mitglied der Bigband, Frau Li Schmidgall, gegeben, die bei unserem Projekt „Hilfe für Japan“ für Fukushima-Kinder von Anfang an und immer wieder mit dabei war. Die , die kostenlos Plakate druckte, und die Stadthalle, die auf die Nutzungsgebühr verzichtete, unterstützten das Benefizkonzert. Über ästewaren von der vielfältigen Musik – von Jazz bis zu japanischen Liedern – sehr beeindruckt. Die musikalischen Beiträge kamen von der Big Band des Geschwister Scholl Gymnasiums, von Sachiko Bömer-Oshiumi, Keyboard  Kazuyuki Ogimoto, von dem Chor und von der Gruppe Jazz Periment. Bei so viel Engagement durch die MusikerInnen und viele HelferInnen erreichte der Spendenstand 1.309 €. Ganz herzlichen Dank!


Am 6. Oktober 2016 fand eine Lesung des Buches „Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da“ in der Edith-Stein-Schule Erfurt, statt. In diesem Buch schildert  Shigemi  Ideguchi, der die Atombombe in Hiroshima überlebte, seine Erfahrungen.  Die Lesung fand im Rahmen des 16. Herbst-Lese-Festes statt. Nach einer pantomimischen Einleitung der SchülerInnen und dem Musikbeitrag der Enkelin des Autors, Rima Ideguchi, erfolgte die Lesung von ihrem Mann, Fabian Liedtke. Anschließend schilderte Yoko Schlütermann die aktuelle Lage Fukushimas und stellte das Hilfsprojekt „Hilfe für Japan“ für Fukushima-Kinder vor. Es kamen ca. 100 BesucherInnen zu dieser inzwischen zur Tradition gewordenen Veranstaltung. Anschließend traf man sich in gemütlicher Runde zu Imbiss und Getränken. Der Spendenstand erreichte 395,- €.

Ein Link zum 16. Herbst-Lese-Fest der Schule: https://www.ess-erfurt.de/



Mo, 26. September 2016
Spendenaufkommen am heutigen Tag: 336.775,42 €
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Am 24. September fand das „bUNt International Fest“ in Unna unter sommerlichem, strahlendblauem Himmel statt. Von der Deutsch Japanischen Gesellschaft Dortmund wurden Trommelspiel der Gruppe Senryoku  unter Leitung von Peter Wiegelmann, Tai Chi-Vorführung der VH Unna und Origami-workshop unter Leitung von Li Schmidgall präsentiert. Der Origami-Workshop ist inzwischen so bekannt und beliebt, dass einige Liebhaber auf den Startanpfiff ungeduldig warten.

Mit dem Verkauf von kleinen, japanischen Artikeln und Spenden wurde das Spendenkonto für das Projekt „Hilfe für Japan“ für Kinder aus Fukushima um 101 € aufgebessert.



Gedenken an den 71. Jahrestag von Hiroshima und Nagasaki in Essen

Am 6. August 2016 fand anlässlich des 71. Jahrestages des Atombombenabwurfs in Hiroshima und Nagasaki eine Veranstaltung in der Marktkirche in Essen statt. Der Veranstalter war das  Essener Friedensforum mit Kooperation von verschiedenen Friedensorganisationen.
Das gemeinsame Engagement für eine Welt ohne Atomwaffen, ohne AKWs und ohne Kriege ist wichtiger denn je, um weitere Katastrophen zu verhindern! Darum müssen wir wieder auf die Straße gehen, die weltweite Ächtung von Atomwaffen fordern und uns mit großem Einsatz für eine friedlichere Welt engagieren. Unter diesem Motto wurde das folgende Programm angeboten.

Rede // Oberbürgermeister Thomas Kufen als Mayor for Peace

Lesung und Musik //Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da !“ mit Rima Ideguchi und Fabian Liedtke

PowerPoint-Vortrag über Fukushima // Yoko Schlütermann

Bei dieser Veranstaltung, die gut besucht war, wurde um Spenden für das Projekt „Hilfe für Japan“ gebeten. Das Spendenaufkommen betrug 204,60 €.


Am 6. August fand eine Gedenkveranstaltung anlässlich des Atombombenabwurfs vor 71 Jahren auf  Hiroshima statt. Die Veranstalter waren die Deutsch-Japanische Gesellschaft, die Organisation IPPNW und Dortmunder Friedensinitiativen. Der Mahngang startete vom Hiroshimaplatz, an dem ein Nachruf auf die letztes Jahr verstorbene Friedensaktivistin Margret Ullrich verlesen wurde. Es ging weiter zur Gedenkstätte Ginkgobaum. Dort verlas die Dichterin Schmitt-Peters ihre Gedichte über die Unmenschlichkeit von Atombombenabwürfen. Anschließend kehrten die TeilnehmerInnen ins Rathaus ein, in dem die Ausstellung „Hibakusha weltweit“ stattfand. Dort hielt Herr Jörg Stüdemann, Kulturdezernent der Stadt Dortmund, eine Gedenkansprache. Durch den spontanen Spendenaufruf von Li Schmidgall wuchs unser Spendenstand um 70,60 €. Die Spender bekamen als Dank einen Friedenskranich.

HIER KÖNNEN SIE DEN NACHRAUF FÜR MARGRET ULLRICH
VON ROLF SCHULZ (IPPNW DORTMUND) EINSEHEN:


Der Deutsch-Japanische Jugendaustausch fand dieses Jahr mit 12 bzw. 18 Jugendlichen aus Japan bzw. aus Deutschland zum 13. Mal vom 22. Juli bis zum 3. August statt.

Dieser Austausch wurde seit 2002 durch die Kooperation zwischen dem Sachsen JH-Verband und dem Okinawa JH-Verband jedes Jahr mit Ausnahme des Jahres 2011, in dem die dreifache Katastrophe die Nordostregion Japans heimsuchte, durchgeführt.
Die Einzigartigkeit dieses Austausches ist, dass die deutschen Jugendlichen, die anschließend  Japan besuchen, sich den japanischen Jugendlichen anschließen, um mit ihnen eine Woche lang gemeinsame Zeit in Sayda/Sachsen zu verbringen. Die TeilnehmerInnen haben am bunten Programm, das durch den Landesverband Sachsen des Deutschen Jugendherbergswerks angeboten wird, viel Spaß. Die glücklichen Gesichter der TeilnehmerInnen können Sie in Fotos schauen. Dank der Unterstützung der TeilnehmerInnen und der BetreuerInnen konnte der Spendenstand um 348,- € erhöht werden.



Fr, 10. Juni 2016
Spendenaufkommen am heutigen Tag: 334.285,43€
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Am  11. Juni fand zum dritten Mal seit der dreifachen Katastrophe 2011 in Japan ein Japan-Bazar zugunsten des Projekts „Hilfe für Japan“ für Fukushima-Kinder statt. Auch dieses Mal half Dipl. Kimono-Lehrerin, Yoko Sawa, beim Ankleiden von Yukata bzw. Kimono. Schauen Sie kunstvoll gebundene Obi (Gurte) in den Fotos!

Mit dem Verkauf von japanischen Kleinartikeln und Spenden für ein Origami-Workshop, Leitung Li Schmidgall, betrug der Gesamterlös 1.149,-€.  Ganz herzlichen Dank!


Am 30. April und 1. Mai fand die DOKOMI Anime-, Manga- und Japan- Convention in Düsseldorf statt.
Diese Convention startete vor 8 Jahren zum ersten Mal mit ca. 300 Besuchern und heute gilt sie als größte Convention Deutschlands in dieser Art. Die Besucherzahl an zwei Tagen kletterte auf ca. 30.000, es ist verständlich, dass die Düsseldorfer Messehallen als Austragungsort gewählt wurden.

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Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund ist zum ersten Mal mit dabei und wurde vom DoKomi-Ausschuss mit der sehr freudigen Nachricht überrascht, dass die Einnahmen, die durch das Publikum beliebte „Charakterversteigerung“ erzielt werden würden, für Projekt für Fukushima-Kinder gespendet werden. (Charakterversteigerung: Nach Mangafiguren kostümierte BesucherInnen werden versteigert. Wer am meisten geboten hat, darf mit ersteigerten „Charakteren“ in der Halle zwei Stunden zusammen verbringen. siehe Fotos).

Das Ergebnis waren beachtliche 2.755 €. Durch Verkauf von Yukata und japanischen Kleinartikel wuchs die Spende am Ende auf 4.045 €!


Am 29. April erzählte Fr. Yoko Schlütermann vor ca. 350 Gymnasiasten im Conrad  von  Soest – Gymnasium über die aktuelle Lage Fukushimas und stellte Hilfsprojekt und Spendenaktivitäten der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund für Fukushima-Kinder vor. Der Veranstalter war IBB Region Soest im Rahmen der „Europäischen Aktionswochen“ von IBB, die seit der Tschernobyl-Katastrophe Anti-AKW-Aktionen europaweit aktiv durchführt. Von den 350 Gymnasiasten war kein einziger gegen den Ausstieg aus der Atomenergie.


Am 27. April fand in der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin
eine Diskussionsveranstaltung zu dem Thema
„Atompolitik in Deutschland und international –
30 Jahre Tschernobyl, 5 Jahre Fukushima: Bilanz und Perspektiven“ statt.

Nach Referaten von drei Vertretern der Hilfsorganisationen für Tschernobyl-Kinder aus Deutschland, Tschernobyl und Österreich erzählte Yoko Schlütermann vor über 100 TeilnehmerInnen über die aktuelle Lage Fukushimas und stellte das Projekt „Hilfe für Japan“ vor.
Im zweiten Teil der Veranstaltung fand eine Podiumsdiskussion “Atompolitik nach Tschernobyl und Fukushima“ mit Vertretern vom Büro für Atomsicherheit, IBB und Greenpeace statt, bei der u.a. über AKW-Rückbaukosten diskutiert wurde.

SPD-Bundestagsfraktion


24. April 2016

Sayonara Nukes Berlin hat  nach der Katastrophe von Fukushima seine Arbeit begonnen und veranstaltet wie jedes Jahr vor oder nach den 11.3. eine Demonstration, damit die Atomkatastrophe nicht einfach vergessen wird.
Dieses Jahr trafen die Jahrestage von Tschernobyl und Fukushima zusammen. 30 Jahre sind es für die Katastrophe in der Ukraine und fünf für die in Japan. Deswegen machten wir ein „Protestival“. Dort arbeiteten wir mit verschiedenen Künstlern zusammen: Regisseure und Fotografen und viele mehr.

Wir – Concentus Neukölln (Ensemble der Musikschule Paul Hindemith in Neukölln, geleitet von Thomas Hennig) – leisteten einen musikalischen Beitrag. Mit dem Titel „Bewahrung der Schöpfung“ setzten wir ein Zeichen für die Verletzlichkeit der Welt und ihren Erhalt. Wir sammelten für das Projekt „Hilfe für Japan“ der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund 667,93 €. Während des Konzertes lief ein Video, welches die Verwendung für die Spendengelder vorgestellt hat. Die Kinder, denen eine Erholungspause in Okinawa finanziert werden konnte, waren so für die Besucher sichtbar. Vielen Dank an alle Mitwirkende, Musiker, Mitglieder von Sayonara Nukes Berlin und Spender.

Bericht Emiko Sato



Mo, 11. April 2016
Spendenaufkommen am heutigen Tag: 327.932 €
Zur Information über die Verwendung der Spenden geht es hier.


Am 13. März fand im Gemeindezentrum Emmauskirche ein Benefizkonzert zum 5. Jahrestag der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan statt.

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Veranstalter war das Posaunentrio BUCCINATE mit Rima Ideguchi, Thorsten Lange-Rettich und Fabian Liedtke. Das war das dritte Benefizkonzert seit der Katastrophe in Nordostjapan, das das Trio zugunsten des Projekts „Hilfe für Japan“ der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund für Fukushima-Kinder veranstaltete. Mit dabei waren  auch die Harfenistin/Pianistin Barbara Bardach und die japanische Sängerin Sachiko Bömer-Oshiumi  mit Klavierbegleitung von Michiko Tashiro. Ca. 150 Besucher konnten sich vor dem Konzert an japanischen Kalligraphie und Origamifalten sowie japanischem Flohmarkt erfreuen. Danke der großzügigen Spendenbereitschaft von Besuchern und auch von dem Energielieferanten „Naturstrom“, die 100%igen Ökostrom anbietet, betrug die Gesamtspende 2.570 €


Unter dem Thema „Für eine Welt ohne atomare Bedrohung  Keine Atomwaffen! – Keine Atomkraftwerke!“ fanden am 11. März 2016 zum 5. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe Vorträge von drei Referenten statt.

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Der Veranstalter waren DJG-Dortmund und IPPNW-Dortmund. Yoko Schlütermann berichtete über die aktuelle Lage in den Katastrophengebieten Fukushimas, die sie im November 2015 zum dritten Mal besuchte. Anschließend hielt der Referent Herr Markus Scharrer einen Vortrag über die japanische Energiepolitik nach der dreifachen Katastrophe, gefolgt von Herrn Jörg Schellenberge, einem Vertreter des Aachener Aktionsbündnisses gegen Atomenergie, der über die Lage vor Ort berichtete.

Spendeneinnahmen: 178 €


Am 7. März 2016 fanden Vorträge über
„Die Kinder von Fukushima und die Kinder von Tschernobyl“ statt.

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Der Veranstalter war IBB Braunschweig. Die Referentin Yoko Schlütermann berichtete über die aktuelle Lage Fukushimas. Sie besuchte die Region zum dritten Mal nach der dreifachen Katastrophe in Nordostjapan. Als Modell standen Kindererholungsmaßnahmen für Tschernobyl-Kinder, vor allem das Projekt „Nadeshda“ / Wileika/Belarus.
Der Referent für „Die Kinder von Tschernobyl“, Andreas Seifert, gehört zu den Gründern des deutsch-belarussischen Kinderheims „Nadeshda“ (Hoffnung). In den Aufbau-Jahren unterstützten auch jap. Organisationen das „Nadeshda“ finanziell, u.a. „Stiftung für Tschernobyl-Kinder in Japan“. Der japanische Partner für das Projekt „Hilfe für Japan“ für Fukushima-Kinder Herr Ryuichi Hirokawa und Frau Yukiko Mukai sind die Gründer dieser Stiftung.

Die Spendeneinnahmen betrugen 210,- €.


Fr, 26. Februar 2016 11Uhr

Vortrag über Kinder von Fukushima und das Erholungsprojekt

Im Gemeinschaftszentrum „Frauenkreise“ in Berlin-Mitte hat ein Treffen mit einem Vortrag von Frau Schlütermann in japanischer Sprache stattgefunden.
Frau Schlütermann berichtete über die aktuelle Lage in den Katastrophengebieten Fukushimas, über die positiven Auswirkungen des Erholungsprojekts und über die Aktion „ Hilfe für Japan“. Der Bericht war sehr allgemeinverständlich und zusätzlich durch eine gut ausgewählte Diashow unterstützt.
In den Präfekturen Fukushima und Ibaraki gibt es zunehmend schwerwiegende Erkrankungen gerade bei Kindern. Nach wie vor stellen radioaktiv verseuchtes Wasser und kontaminierter Müll große Probleme dar. Die Lage in Fukushima ist in keiner Weise unter Kontrolle.
Wir sprachen über das Problem der Gegenwart und sorgen um die Zukunft. Wir, besonders wir Japaner, dürfen diese Probleme nicht wegschauen. Unser Dank gilt vor allem Frau Schlütermann für Ihren Vortrag, aber auch für ihren langjährigen und großartigen ehrenamtlichen Einsatz. Bericht: Mari Watanabe

Es kamen 180 Euro als Spenden zusammen.

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