Was bisher geschah 2014

So, 07. Dezember 2014
Spendenaufkommen am heutigen Tag: : 302.577 €
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November 2014
DaimlerChrysler hat in diesem Jahr einmal 20.000,-€ und auch im November weitere 47.800,- € für unser Projekt an Caritas gespendet. Für diese Vorweihnachtliche Überraschung bedanken wir uns ganz herzlich!

Fr, 31. Oktober 2014
Spendenaufkommen am heutigen Tag: : 235.877,73 €
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Am Sa, 27. September 2014 fand das alljährliche „bUNt International“ – Fest in Unna unter wunderbarem blauem Himmel bei sommerlicher Temperatur statt.

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Dieses Fest ist die Abschlussfeier der vorausgegangenen 12-tägigen „Interkulturellen Wochen mit dem Landesschwerpunkt Italien in diesem Jahr. Ganz neu dieses Jahr war eine Modenschau mit Trachten verschiedener Länder durch die Mädchengruppe INVIA. Wir, die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund, sind schon längst ein fester Bestandteil dieses interkulturellen Festes geworden. Unsere Beiträge waren auch dieses Jahr japanisches Trommeln, gespielt von KiBoDaiko unter der Leitung von Monika Volmer. Anschließend trat die Tai Chi Gruppe Unna unter der Leitung von Achim Gäbert auf. Die Origamigruppe „Turmfalter“ aus Bönen übernahm die Dekoration und Einweisung in die Falttechnik und leistete damit einen großen Beitrag, um unseren Spendenstand aufzubessern. Insbesondere handgemachte Origami-Kalender hatte eine starke Nachfrage, so dass die Gesamtspendeneinnahme 307,- € betrug.

Fr, 12. September 2014

Vernissage im Dortmunder Kunstverein e.V. in Kooperation mit der Deutsch- Japanischen Gesellschaft Dortmund

„Thin Membrane Pictures come down“ von Aiko Tezuka (12.09.-09.11.2014)

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Aiko Tezuka wurde 1976 in Tokyo geboren, studierte Malerei in Kyoto und hatte bis 2009 Lehraufträge in Kyoto und Okayama. Anschließend ging sie nach London, zog 2011 nach Berlin und erhielt im folgenden Jahr das Stipendium für das internationale Atelierprogramm im Berliner Künstlerhaus Bethanien. Die Textilobjekte und -installationen der Japanerin Aiko Tezuka widmen sich sowohl der Geschichte der Malerei als auch der des Textilen.
Die Deutsch-Japanische Gesellschaft richtete eine Info‐Ecke und eine Spendenbox für ihr Projekt Hilfe für Japan ein. Der Dortmunder Kunstverein spendet 30% des Verkaufserlöses von Editionen der Werke der Künstlerin für das Projekt.

Mo, 11. August 2014
Spendenaufkommen am heutigen Tag: : 234.098,78 €
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Hiroshima Tag in Dortmund 2014
Am 06. August 2014 jährte sich zum 69. Mal der Atombombenabwurf über Hiroshima. Die DJG Dortmund leistete mit den Friedensinitiativen in Dortmund wie IPPNW, Frauenfriedens-Initiative usw. auch dieses Jahr einen Beitrag zum Hiroshima-Tag. Von der Reinoldikirche marschierte der Demonstrationszug mit dem Trompetenspieler an der Spitze los und erinnerte an die Atombombenabwürfe. Der Weg führte über den Hiroshima-Platz bis zum Ginkgo-Baum. Endpunkt war eine Ausstellung von Bildern der Atombombenopfer und der Lichtkunst vom Licht Maler Leo Lebendig im Rathaus.  Es wurde eine Botschaft des Aachener Friedenspreisträgers, Kazuo Soda, verlesen. Die Friedensinitiativen in Dortmund sind sehr aktiv und engagiert, so dass sie seit Jahrzehnten den Hiroshima-Tag mit Mahngängen und Kundgebungen begehen. Unsere Gesellschaft, die DJG Dortmund, veranstaltete anlässlich des 60. Jahrestags des Atombombenabwurfs über Hiroshima eine Bilderausstellung „Atombombe und der Mensch“. Seit dem Unfall des Fukushima-Daiichi-AKWs vor 3.5 Jahren beteiligt sie sich regelmäßig an der Friedensdemonstration am Hiroshima-Tag. Es ist erfreulich, dass jedes Jahr mehr Japaner sich unserer Aktion anschließen. So wurden z.B. durch VertreterInnen der Düsseldorfer Anti Atom-Organisation „Sayonara Genpatsu“ Reden gehalten und ein Gedicht vorgelesen.

Juli/August 2014: Deutsch-Japanischer Jugendaustausch in Sachsen 2014
Auch dieses Jahr fand, nun schon zum 11. Mal,vom 25. Juli für 12 Tage der Deutsch-Japanische Jugendaustausch in der Kleinstadt Sayda in Sachsen statt. Dieses Mal beteiligten sich 12 japanische und 20 deutsche Jugendliche daran. Die TeilnehmerInnen beider Länder nahmen eine Woche lang gemeinsam an einem ganztägigen Programm teil. Sprachliche und altersbedingte Unterschiede wurden dabei schnell überwunden.

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Deutschland setzte nach dem Zweiten Weltkrieg Hoffnung auf den Ausbau internationaler Beziehungen, insbesondere auf den Jugendaustausch. Nach dem Motto, Menschen, die man kennt, mag man nicht töten. Dieser Jugend-Austausch wurde vor 12 Jahren durch die Initiative von Seiji Fukushima, unserem Projektpartner für „Hilfe für Japan“, und der Jugendherberge Sayda auf privater Basis ins Leben gerufen. Bisher nahmen insgesamt ca. 500 Jugendliche beider Länder daran teil. Zum Bedauern aller Beteiligten steht dieser bilaterale Austausch aber nun vor dem  finanziellen Aus. Die deutsche Seite ist bereit, ihn weiterhin zu bezuschussen. Die japanische Regierung scheint kein Geld dafür zu haben trotz der starken Bemühungen von Herrn Seiji Fukushima. Aber gerade der Inselstaat Japan braucht dringend solchen internationalen Austausch, um Vorurteile abzubauen und junge JapanerInnen offen für die Welt zumachen.
Auch dieses Jahr wurde unser Projekt „Hilfe für Japan“ vorgestellt. Die jungen TeilnehmerInnen, Jugendherbergsmanager von Sayda und deutsche und japanische BetreuerInnen griffen tief in die Tasche, so kamen 526,40 € an Spenden zusammen.

Am 20. Juli 2014 waren wir, die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund, als Sondergast zum ersten Mal auf „DoJaKu“  mit dabei. P1150332Die DoJaKu ist mittlerweile Deutschlands größte monatliche Anime- und Mangaconvention, entstanden aus einem kleinen 30 Mann- Treff im Romberg-Park in Dortmund. Diese durch das Jugendamt Dortmund unterstützte Convention findet seit dem ersten Treff im Mai 2010 inzwischen jeden Monat im  Fritz-Henßler Dortmund statt und die Besucherzahl kommt auf stolze  600 bis 700 im Monat.  Das Programm ist bunt, von Bühnenprogrammen angefangen, alles was das Herz von Animangafans hoch schlagen lässt, wird angeboten wie z.B. Zeichnermeile,  DoJaKu Market – Bring & Buy, Gamesroom für Konsolenfreunde, TCG-Raum für Yugioh, Magic und Co, sowie diverse Workshops. Dieses Mal trat u.a. eine japanische Band aus New York auf. Passend zum monatlich wechselnden Thema gibt es Sonderprogrammpunkte mit dazu, sogar wir, die DJG-Dortmund, waren dieses Mal ein Sonderprogrammpunkt und präsentierten uns mit einem Vortrag über die aktuelle Lage Fukushimas, einem Origami-Workshop (Manga-Origami speziell für DoJaKu!), einem  Japanisch-Workshop und dem Verkauf von Yukata, Original T-Shirts und kleinen japanischen Artikel. Mit toller Unterstützung und perfekter Organisation seitens DoJaKu konnten wir unseren  Spendenstand um über 600,- € steigern.

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Do, 10. Juli 2014
Spendenaufkommen am heutigen Tag: : 228.543,78 €
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Schulleiterin Frau Legien-Knapke

Am 04. Juli 2014 bekamen wir von der Schulleiterin der Evangelischen Grundschule Kleinmachnow, Frau Legien-Knapke, eine sehr erfreuliche Email mit den Worten: „Nun sind es zwei Jahre her, dass Sie bei uns waren! Sie hatten bei Ihrem Besuch 2012 so großen Eindruck hinterlassen, dass die Kinder auch bei unserem Sponsorenlauf 2014 wieder einen großen Teil der Spenden für Ihre Aktion erlaufen haben. So können wir Ihnen in diesem Jahr den noch höheren Betrag  von 3.680 € überweisen.“ Die Überraschung war perfekt! Wir waren alle sprachlos und empfanden eine tiefe Dankbarkeit. Die Vorgeschichte ist: Frau Legien-Knapke hat sich bei uns zum ersten Mal 2012 gemeldet und den Wunsch geäußert, uns Spenden, die ihre Schulkinder bei einem Sponsorenlauf erliefen, übergeben zu wollen. Gern haben wir die Schule besucht und ca. 300 Schülerinnen und Schülern über die aktuelle Lage Fukushimas erzählt und unser Projekt „Hilfe für Japan“ vorgestellt. Dabei wurde uns ein großer Spendenbetrag von 3.152,46 € übergeben. Dann ein Jahr später im September 2013 bekamen wir wieder eine erfreuliche Nachricht, dass die Kinder wieder für unser Projekt 2.400,- € erliefen. Und auch dieses Jahr, drei Jahre hintereinander, dachten diese Schülerinnen und Schüler beim Sponsorenlauf an die Fukushima-Kinder. Was mich beim ersten Besuch sehr beeindruckt hat war, dass die 300 Schülerinnen und Schüler bei der Präsentation Bewunderungen wie „Oh!“ „Toll!“ „Schön!“ ausriefen, als sie die Bilder von der Natur Fukushimas in vier Jahreszeiten sahen. Ich dachte, diese Kinder verstehen die Schönheit und den Wert der Natur zu schätzen. Über die Schule:  http://www.hoffbauer-bildung.de/grundschule-kleinmachnow Staatlich anerkannte Ersatzschule – Ganztagsschule: Die Evangelische Grundschule Kleinmachnow wurde im Jahr 2004 gegründet. Sie umfasst 12 Lerngruppen und bietet einen Lebens- und Lernraum für ca. 300 Kinder. Als öffentliche Ganztagsschule in freier Trägerschaft versteht sich die Evangelische Grundschule Kleinmachnow als Angebot an all diejenigen, die – unabhängig von einer konfessionellen Bindung – für ihre Kinder eine an den Kindern orientierte und von christlicher Haltung zu Mensch und Welt getragene Schule suchen. Schule verstehen und gestalten wir als „Haus des Lebens und Lernens“ und als „Gemeinde am Weg“.

Sa, 14. Juni 2014 22. „Tag der Begegnung der Kulturen“ in Lippstadt Veranstalter: Integrationsrat u. Integrationsteam von Lippstadt, in Kooperation mit dem Kulturring Lippstadt e.V.

Am 22. „Tag der Begegnung der Kulturen“ in Lippstadt gab es ein buntes, internationales Bühnenprogramme mit Tanz, Musik und Gesang. Mit Infoständen vertreten waren AWO, türkischer Elternverband, Diakonie usw. und auch wir, die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund mit Origami-Workshop und Kalligraphie. Die Einweisung in die Origamiwelt durch Expertinnen und das Schreiben von Namen auf Japanisch mit Pinsel und Tusche brachten uns 145,- € zusammen. Wir genossen den schönen, international bunten Tag, und machten dabei natürlich viel Werbungen für unser Projekt „Hilfe für Japan“. Dass wir auf diesem Stadtfest waren, verdanken wir unserem treuen Projekt-Unterstützer, Senryoku Daiko,  japanischer Trommelgruppe unter der Leitung von Peter Wiegelmann und seinem langjährigen Trommelspieler Uwe Devermann, der in dieser Stadt wohnt. Verhungern oder verdursten musste keiner, dafür sorgten viele internationale Spezialitäten-Stände wie aus der Türkei, Italien, Kroatien, aus den Philippinen, Griechenland usw. .  Bericht von Yoko Schlütermann

Do, 12. Juni 2014
Spendenaufkommen am heutigen Tag: : 228.368,78 €
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Sa, 31. Mai 2014 Japanbazar: Yukata (Sommerkimono) – Angebote erfreuten Besucherherzen Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund veranstaltete im Rahmen des Projekts „Hilfe für Japan“ einen Japanbazar mit Unterstützung vieler engagierter HelferInnen. Angeboten waren Yukata (Sommerkimono) und japanische Kleinartikel. Die Kimono-Lehrerin, Frau Yoko Sawa, kam mit 3 Helferinnen aus Düsseldorf und verwandelte viele BesucherInnen in „JapanierInnen“. Man konnte einen Yukata anprobieren und sich fotografieren lassen und ihn auch erwerben. Neben dem Yukata-Stand gab es Stände mit vielen japanischen Kleinartikeln und daneben wurden Bilder und Infomaterial über die Katastrophe 2011 ausgestellt. Die Helferin, die selbst gefaltete Origami-Kunst anbot, richtete spontan ein Origami-Workshop ein, das sehr gern vom Publikum angenommen wurde. Im Vorraum des Großen Saals der Auslandsgesellschaft wurden selbstgebackene Kuchen angeboten.

Zur Unterstützung dieses Bazars kamen viele ehrenamtliche HelferInnen, 13 an der Zahl.  Außerdem wurden die vielen bunten Yukata von vielen Menschen, teilweise aus Deutschland und teilweise aus Japan, gespendet.  Darunter sind auch die Eltern der Fukushima-Kinder, die an unsren Ferien-Camps teilgenommen haben und ferner meine ehemaligen MitschülerInnen von der Grund-, Mittel- und Oberschule. An dieser Stelle möchte ich allen, die unser Projekt unterstützen, ganz herzlich meinen Dank aussprechen. Bis zum nächsten Bazar im nächsten Jahr sammeln wir weiter Yukata und japanische Kleinartikel. Auch hier bitten wir Sie um weitere Unterstützung. Einmal sehen ist besser als hundertmal hören. Beachten Sie sich bitte die Fotoserie mit schönen Yukata-Modells. Spendeneinnahmen: 1.261, 30 €  Bericht: Yoko Schlütermann

Do, 08. Mai 2014 Vortrag über die aktuelle Lage Fukushimas: Fukushima- die (fast) vergessene Katastrophe

von links: Dr. Karl-Hans Schlossstein, Sabine Beckmann, Yoko Schlütermann, Dr. Elisabeth Schlossstein und Manuel Blendin (VHS)

von links: Dr. Karl-Hans Schlossstein, Sabine Beckmann, Yoko Schlütermann, Dr. Elisabeth Schlossstein und Manuel Blendin (VHS)

Yoko Schlütermann referierte auf Einladung des Vereins LIPASIA e.V.  in dessen Vereinshaus in Detmold Zahlreiche Zuhörer folgten der Einladung des Vereins LIPASIA e.V. und der VHS Detmoldund hörten gespannt den Bericht der Vorsitzenden der Deutsch-Japanischen GesellschaftDortmund zur aktuellen Lage in der atomar verseuchten nordjapanischen  Region Fukushima. Drei Jahre nach dem folgenschweren Erdbeben und anschließendem Tsunami, der zu Kernschmelze-Vorgängen und zu Explosionen von vier Reaktoren führte und ca. 22.000 Menschen das Leben kostete, leben noch immer 28.000 Menschen in Behelfsbehausungen außerhalb des unbewohnbar gewordenen Gebiets, welches vormals eine der wichtigsten Tourismusregionen und Fischfanggebiete Japans war. Allein in Fukushima haben 84.000 Menschen die Region verlassen und wurden zu Binnenflüchtlingen. Die japanische Regierungnahm alle 48 Reaktoren vom Netz und bezog Strom aus anderen Quellen (Kohle, Gas, Erdwärme, Wasserkraft und Windenergie). Doch damit soll jetzt Schluss sein. Ein Teil der Reaktoren soll wieder in Betrieb gehen, die Sicherheitsanforderungen wurden erhöht, wobei die Kommunen innerhalb einer 30-Km-Zone um die Anlage herum damit einverstanden sein müssen. Parallel dazu läuft das Vorhaben, bis zum Jahr 2030 den Anteil der regenerativen Energien auf 20% zu bringen. Der Rückbau der zerstörten Reaktoren soll in ca. 40 Jahren abgeschlossen sein,  wobei täglich 3.000 Angestellte im Auftrag der Betreiber- Firma TEPCO im Einsatz sind. Dennoch wird vermehrt verseuchtes Grundwasser festgestellt, die Kühlung der Brennstäbe benötigt 400 t Wasser pro Tag, während die Behälter mit radioaktiv gefülltem Wasser (335.000 t) die Kapazitätsgrenze erreicht haben und Lecks aufweisen.

Mit vielen weiteren Zahlen, Befragungen der Bevölkerung und Detailschilderungen der Folgen des Unglücks beeindruckte Frau Schlütermann, die selber Japanerin ist und in regelmäßigen Abständen ihre Heimat besucht, die Zuhörer. Besonders betroffen machte die Schilderung der Katastrophe auf Kinder, die noch in der Region verblieben sind. Sie können kaum im Freien spielen, weil die Risiken zu groß sind und die Dekontaminierung nur schleppend vorankommt. Daher wird  mittels Spenden, auch aus Deutschland, ein Kinderfreizeitprogramm unterstützt, das bisher Ferienaufenthalte im Süden Japans für über 650 Teilnehmer ermöglichte. Der sachkundige und sehr engagierte Vortrag animierte viele Zuhörer zu Nachfragen und zu einer regen Diskussion über politische und kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten im deutsch-japanischen Verhältnis. Berichtet von Dr. Karl-Hans Schlossstein Spendenaufkommen: 350,- € – VIELEN DANK!

Mo, 07. April 2014
Spendenaufkommen am heutigen Tag: : 225.109,58 €
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Konzert zum 3. Jahrestag der Erdbeben-und Tsunamikatastrophe in Japan

Die Japanerin Rima Ideguchi lebt seit 1998 in Deutschland und hat in Dortmund und Essen Posaune studiert. Nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe am 11.03.2011 hat sie bereits mehrere Benefizkonzerte für notleidende Japaner organisiert. Um die weiterhin bestehende Not aus der Ferne zu lindern, hat sie zum dritten Jahrestag der Katastrophe ein Konzert angeregt, das am Sonntag den 9. März um 16.00 Uhr im Gemeindezentrum der Emmauskirche (Karl-Friedrichstr. 65 a) stattgefunden hat. Gestaltet wurde das Programm von dem Posaunentrio „Buccinate“ mit Rima, Lange-Rettich und Fabian Liedtke, von Barbara Bardach (Harfe) sowie dem Sakura-Chor unter Leitung von Yoshiko Hara, begleitet am Klavier von Kazuyuki Ogimoto.

Neben einem abwechslungsreichen musikalischen Programm konnten sich die Zuhörer vor und nach dem Konzert in einer Ausstellung und auch bei der Initiatorin, Frau Yoko Schlütermann, über das Projekt der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund „Hilfe für Japan“ für Kinder aus Fukushima informieren.

leporello09032014Die Gemeinde bot Kaffee und Kuchen, Kinder und Erwachsene konnten ihre Namen in japanischer Schrift schreiben lassen, sich im Origamifalten üben, japanische Stoffe und andere schöne Dinge aus dem Land der aufgehenden Sonne kaufen. Das Spendenergebnis betrug  2.020 € bei 190 Zuhörern. Dafür bedanken sich alle an der Veranstaltung Beteiligten sehr!

Sa, 15. März 2014 3 Jahre Fukushima: Viele Probleme und kein Ende in Sicht!

 

Dokumentarfilm „Bauch von Tokyo“ von der Regisseurin Dettmer-Finke: Von Januar 2009 bis Januar 2011 hatte die Regisseurin die Möglichkeit in Tokio zu leben. Ein Filmthema hatte sie nach ein paar Monaten gefunden in der Megacity Tokio. Sie wollte wissen, wie es gelingt, täglich 36 Millionen Menschen zu versorgen und deren Hinterlassen- schaften zu entsorgen. Nach der schrecklichen Dreifachkatastrophe und dem größten nuklearen Unglück seit Tschernobyl am 11. März 2011 musste sie den Film neu konzipieren. Daraus ist ein bemerkenswerter Film geworden. Im Film erfährt man nicht nur etwas über den „Bauch von Tokyo“, sondern auch über die japanische Mentalität und die Gesellschaft.

leporello 15.3.2014Der wunderbare Klang der Koto (japanischer Wölbbrettzither), gespielt von Frau Makiko Goto im traditionellen Furisode-Kimono schmeichelte nicht nur dem Gehör der Zuhörer, sondern war auch eine Augenweide. Ein zusätzlich aufgenommener Programmpunkt war ein Erfahrungsbericht  von Frau Yukimi Hagiwara, die in Koriyama wohnte und 4 Tage nach der Explosion der Reaktoren des Fukushima Daiichi-AKWs mit ihren beiden Töchtern zuerst nach Osaka dann später nach Kyoto flüchtete. Es wurde nach wie vor die sehr harte Lage, in der sich Katastrophenopfer befinden, im Detail erzählt. Sie ist in Kyoto sozial aktiv. Spendenaufkommen: 350,- € (nicht zuletzt, weil Frau Goto ihr Honorar uns spendete.)

Im März 2014 fanden die „Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ statt. Der Veranstalter war IBB. Detaillierte Berichte zu den Veranstaltungen finden Sie hier!Der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund wurden im Rahmen dieser Europäischen Aktionswochen Gelegenheiten gegeben ihr Hilfsprojekt „Hilfe für Japan“  am 7. März im Dortmunder Rathaus vorzustellen.

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Am 12. März nutzte Die Deutsch-Japanische Gesellschaft darüber hinaus die Gelegenheit die aktuelle Lage in Fukushima im Fürstenberghaus in Münster zu erläutern und im Zuge dessen um Spenden zu bitten. Bei den beiden Veranstaltungen konnte der Spendenstand um 585 € verbessert werden.

leporello12.3.2013

Di, 14. Januar 2013
Spendenaufkommen am heutigen Tag: 221.301,75 €
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