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【うたのT-シャツinドイツ / Utano T-shirts in Germany
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ドイツのドルトムント独日協会さんの支援活動福島プロジェクト
その一環で太極拳グループがインターナショナルフェッシバルに何とうたのT-シャツを着て参加してくださいました!福島第一原発事故以来、福島の子供たちを沖縄に保養で招待するために義援金を募ってくださっているそうです。ドイツと日本をつなげてくださっている皆さんに本当に感謝いたします。ダンケシェーン、ありがとうございます。

Supporting activities of „Fukushima-Projekt der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund“ As part of that, Tai Chi Group performed on International Festival wearing „Utano T-shirt“ ! Since the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant accident, they are seeking donation to invite children in Fukushima to Okinawa with recuperation. We really appreciate everyone who connects Germany and Japan. ARIGATO, Danke Shane!

Oktober 2017


März 2016

Anja und Hans- Joachim Exner: Das gestrige Benefizkonzert in der Emmauskirche hat uns sehr gut gefallen. Besonders die „Sarabande aus der Cello-Suite Nr. 1“ von Bach und „Allemande aus der Cello-Suite Nr. 2“ geblasen von R. Ideguchi waren eine beachtliche Leistung, ebenso ist „Emerald Rhapsody“ interpretiert von den drei Posaunisten noch mit Klavierbegleitung vom Publikum begeistert aufgenommen worden.
Mir persönlich hat die japanische Sängerin Sachiko Bömer-Oshiumi mit Klavierbegleitung von der Pianistin Barbara Bardach mit den japanischen Volksliedern große Freude gemacht. Bislang ist mir nur der japanische Einfluß auf die westliche Musik (z.B. in Puccinis in „Madame Butterfly“) bekannt geworden.
Heute morgen war ich mit meiner Nordic Walking Gruppe unterwegs. Dort erzählte ein Mitläufer-Ehepaar, dass sie auch Fans von japanischer Kunst überhaupt begeistert sind und als ich von dem Konzert in Weitmar-Mark erzählte, wollten sie unbedingt den Fukushima-Kindern helfen und baten mich 20 € zu der Spende weiter zu geben. Da ich es nicht besser weiß, lege ich ihre Spende hierbei und hoffe, dass du sie vielleicht einem der Mitglieder der Trio „Buccinate“ weiterleiten kannst.


26. Januar 2015

Ulrike und Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda: Das  Team der Jugendherberge Sayda aus Sachsen wünscht dem Projektteam ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!
Diese Wünsche sind natürlich verbunden mit der Zuversicht ,das auch in diesem Jahr das Hilfsprojekt erfolgreich fortgeführt wird. Und dazu bedarf es wieder vieler Unterstützer und Spender. Nur dann ist es möglich, noch viele, viele Kinder aus der Region um Fukushima zur Erholung nach Okinawa zu entsenden.
Wir hier in unserer Jugendherberge in Sayda wollen dabei auch weiterhin unseren Beitrag leisten. So haben wir zum Beispiel während unseres Silvesterprogramm 2014 /2015 wieder eine Tombola durchgeführt. Alle 100 Lose konnten an unsere Gäse verkauft werden. Somit können wir in den nächsten Tagen 300,00 € auf das Spendenkonto überweisen.
Mit viel Wehmut haben wir in Sayda die Nachricht zur Kenntnis genommen,das Herr und Frau Fukushima ihre Tätigkeit in der Jugendherberge Okimawa beenden. Gerade wir in Sayda,die in den letzten 12 Jahren ganz enge und persönliche Beziehungen und eine enge Freundschaft mit der Familie Fukushima gelebt haben, finden dies sehr sehr Schade. Ihr großes Engagement und ihr Einsatz für das Projekt über die ganzen Jahre hinweg,war Beispiellos und gebührt höchsten Respekt und Anerkennung! Das Team der Jugendherberge Sayda wünscht der Familie Fukushima für ihren neuen Lebensweg ,privat und beruflich Alles Gute.
Sehr schön aber, dass es einen neuen Partner gibt und somit unser Projekt weitergeführt werden kann.
Und auch unsere Deutsch-Japanische Jugendbegegnung in Sayda wird in 2015 fortgeführt. Im Juli/August erwarten wir dann wieder eine japanische Jugendgruppe in Sachsen – dieses Jahr werden es Kinder aus der Region um Fukushima sein – Toll ! Die ersten Vorbereitungen laufen bereits.

Das Team der Jugendherberge Sayda

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23.10.2014

Ulrike und Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda: Erlebnisbericht der 11.Deutsch-Japanischen Jugendbegegnung 2014

Im August 2014 fand der Gegenbesuch der Deutschen Jugendgruppe im Rahmen der 11. Deutsch-Japanischen Jugendbegegnung in Japan in der Jugendherberge in Okinawa statt. Zur gleichen Zeit verweilten noch die Kinder aus Fukushima  im Rahmen der 7-ten Belegung des Hilfsprojektes in der JH in Naha. Das war für uns natürlich ein ganz besonderes Erlebnis.
Mit viel Spannung und Vorfreude auf das Zusammentreffen mit diesen Kindern haben wir die Reise angeteten. Und was ich / wir dann dort in Naha in der Jugendherberge gesehen und erlebt haben ,hat uns doch schon überwältigt. Wir haben nur lachende ,spielende und Kontaktfreudige Kinder erlebt, die ständig den Kontakt mit den deutschen Jugendlichen gesucht haben – Toll dies gesehen zu haben. In keinster Weise hat man ihnen angesehen oder auch nur gespürt,das sie eine schwere Zeit nach der Katastrophe erlebt haben.
Auf Anraten der Betreuer der Belegung haben wir auch das direkte Ansprechen auf die Katastrophe und den Folgen für sie und ihren Familien vermieden. Das Ziel der Belegung , das sich die Kinder ausschließlich bei Sport und Spiel und auch dem Lernen erholen sollen, sollte nicht gefährdet werden. Im Laufe der Tage stellte sich dann eine japanische Betreuerin uns vor – es war eine Mutter, die mit ihren drei Töchtern Teilnehmer der Belegung war, ihre Kinder haben sich erholt , sie hat als ehrenamtliche Betreuerin mit geholfen. Die Mutter hat sich in einer sehr  freundlichen und emotionalen Form bei unserer deutschen Gruppe für die Hilfe und Unterstützung im Rahmen des Hilfsprojektes in ihrem und im Namen der Töchter bedankt. kleine Geschenke wurden ausgetauscht.
An einem weiteren Tag hat die deutsche Gruppe gemeinsam mit allen Teilnehmern der Projektbelegung  das Memorial Peace Museum in Okinawa besucht. Dort wurde an den Grabsteinen der gefallenen  Soldaten des Krieges  aus der Präfektur Fukushima gedacht und Grabstätten gereinigt und gepflegt – eine tolle gemeinsame Aktion.
Tage später war der Aufenthalt für die Kinder dann schon vorbei. Die Sachen,Koffen und andere Transportbehälter wurden zusammengepackt, und auch der Tag des Abschiedes war sehr emotional. Da der Leiter der Jugendherberge Herr Fukushima sich dann vorwiegend um die deutsche Jugendgruppe gekümmert hat,wurden die Kinder aus Fukushima von Frau Fukushima persönlich auf der Heimreise begleitet.
Ich bin  überzeugt davon , die Kinder werden diesen Aufenthalt in Okinawa nicht so schnell vergessen. Während dieser Tage mit dem Kindern haben wir uns eindrucksvoll davon überzeugen können,mit welcher Einsatzbereitschaft  Herr und Frau  Fukushima ,sein Team und alle Helfer das Projekt mit den Kindern durchführen. Ganz , ganz toll. Dies gebürt höchsten Dank und Respekt.
Nach der Abreise der Kinder haben wir als deutsche Jugendgruppe natürlich die anderen Sehenswürdigkeiten von Okinawa erkundet und haben zusammen 12 unvergessliche Tage verbracht.Zum Abschluss unserer Reise haben wir die letzten 2 Tage noch in der japanischen Hauptstadt Tokio verbracht,bevor es wieder nach Hause ,nach Deutschland ging.
Letzter Dank in diesem Zusammenhang an die Organisatoren dieser Reise , auch Dank an das gesamte Projektteam. In der Hoffnung,das diese Deutsch-Japanische Jugendbegegnung noch lange durchgeführt wird , verbleibe ich mit freundlichen Grüßen, Thomas Fink (Leiter der Jugendherberge Sayda)

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18.08.2014

Eindrücke der ehrenamtlichen Helferin Vera Koschorke während des  7. Feriencamps

Vor über 2 Wochen machte ich mich auf den Weg nach Okinawa (Japan) um im Feriencamp für die Kinder aus Fukushima zu helfen.

Ich hatte während der Anreise, die insgesamt über 24 Stunden dauerte, gemischte Gefühle. Ich war gespannt, hatte Sorgen, Freude und war einfach sehr aufgeregt. Es war für mich das erste Mal, dass ich alleine eine solch lange Reise antrat und auch das erste Mal, dass ich in einem Feriencamp außerhalb Europas arbeitete. Ich konnte in Deutschland und in Europa viele Erfahrungen in Feriencamps und Austauschprogrammen sammeln, sei es selber als Teilnehmerin oder als Teamerin. Aber dieses Mal konnte ich es nicht einschätzen, was mich erwartet. Ich war mir aber sehr sicher, dass ich in den kommenden Wochen viel lernen und viele Menschen kennenlernen werde!

Endlich kam ich auf Okinawa an. Jedoch stellte ich traurig fest, dass das Wetter eher dem der Nordsee ähnelte. Regen, Sturm und GRAU! Am Tag meiner Ankunft tobte leider ein Taifun. Am Flughafen wurde ich vom Owner (Herbergsmanager, Seiji Fukushima) des Youth Hostels abgeholt. Ich habe mich sehr über dieses Wiedersehen gefreut, da ich selber 2010 in dem Youth Hostel war, dank eines deutsch-japanisches Austauschprogrammes. Im Youth Hostel stellte ich mich bei den Kindern vor. Da das Wetter schlecht war, konnte man an dem Tag nicht raus gehen. Daher wurde ein Film geschaut, nämlich Disneys: Frozen. Im Laufe des Camps stellte ich fest, dass mich dieser Film positiv verfolgen wird, aber dazu später.

Die Kinder waren sehr interessiert und kommunikativ. Ich war positiv überrascht, dass viele Kinder „Dankeschön“ und „Guten Tag“ sagen konnten.

Im Laufe des Feriencamps konnte ich viele positive Eindrücke sammeln und an dieser Stelle kann ich nur die schönsten hervorheben, da ich sonst den Rahmen sprengen würde. Eigentlich müsste ich jeden Tag beschreiben, da jeder Tag etwas Besonderes für die Kinder und mich war!

In erste Linie stellte ich feste, dass die Kinder sehr glücklich und fröhlich waren! Ich habe noch nie in einem Camp so viel Zufriedenheit und Glück gesehen und erlebt. Kaum ein Kind hatte schlechte Laune und geweint wurde sehr wenig. Es war immer sehr lustig! Wenn es draußen regnete und die Kinder nicht raus konnten, dann wurde kurzerhand die Lobby in eine „Spiellandschaft“ umfunktioniert. So wurde Tischtennis, Fangen und Ticken, Hula Hoop gespielt. Da war kein Raum für das trübe Wetter, den der Sonnenschein war dann im Haus!

Es wurde sehr oft gesungen. Die Kinder liebten die Lieder aus dem Film: Frozen. Egal wo, egal wer: es wurde gesungen. Sei es beim Abtrocknen, beim Schwimmen, sei es Junge oder Mädchen.

Eines der Highlights des Camps war Schwimmen. Ich war dem Sportclub schwimmen zugeteilt und wir sind fast jeden Tag ins naheliegende Freibad gegangen. Die Kinder haben sich so darüber gefreut! Die Vorfreude war groß und dann als sie im Wasser waren, hörte das Lachen und Jubeln nicht mehr auf! Sowas habe ich noch nicht erlebt! Es war sehr interessant aber auch emotional! Da die Kinder in ihrem Wohnort nicht mehr schwimmen gehen können, aufgrund der Radioaktiven Strahlung, konnten sie hier nachholen, was in den deutschen Sommerferien ein MUSS ist: Baden und Plantschen.

Zu diesen Highlights gehören auch die Ausflüge an den Strand und an das Meer. Ich habe nach meinem ersten Freibadbesuch mit den Kindern gedacht, das kann man an Freude und Spaß nicht mehr „toppen“. Aber ich wurde eines Besseren belehrt! Das Lachen und die Freude waren mitreißend und am Ende war ich selber voller Glück und Zufriedenheit, da die Kinder so glücklich waren.

Ein Tagesausflug wird mir besonders in Erinnerung bleiben, das war das Nature Camp. Die Kinder sind um 1 Uhr nachts aufgestanden, damit wir in den Norden von Okinawa reisen und dort den Vormittag ganz in der Natur verbringen konnten. Wir kamen um ca. 04:45 Uhr an unserem Reiseziel an, einen riesigen Strand. Es war noch dunkel und wir suchten am Strand Spuren von Schildkröten, die Eier im Sand abgelegt haben. Leider fanden wir keine Schildkröteneier und konnten nicht, wie geplant, Schildkrötenbabys beim Schlüpfen zuschauen, aber wir fanden Spuren einer großen Schildkröte. Das war für die Kinder sehr interessant. Danach suchten die Kinder im Meer nach kleinen Krebsen, Fischen und Muscheln, da wir nach Sonnenaufgang eine Miso Suppe mit Meeresfrüchten kochen wollten. Die Kinder hatten sichtlich Spaß die Lebewesen im Wasser und Schlamm zu suchen und waren sehr erfolgreich. Und auch hier wurde nach dem Frühstück wieder gebadet! Dann ging es später zu einem Fluss und die Kinder hatten dort die Möglichkeit von einem Felsen (ca. 8 Meter hoch) ins Flusswasser zu springen. Dies wurde rege genutzt. Selten habe ich solch einen schönen Ort wie diesen Fluss oder den Strand gesehen. Die Natur ist unberührt und man sieht keine Spuren von Menschen. Kein Müll, keine Gebäude, keine Strommasten. Einfach Natur! Dies haben die Kinder sehr genossen!

Was mich ebenfalls sehr beeindruckt hat, die Kinder sind sehr wissensgierig. In Japan muss man in den Sommerferien Hausaufgaben machen. Und das nicht zu knapp! Die Kinder im Camp haben fast jeden Tag ca. 4 Stunden mit ihren Hausaufgaben verbracht. Und viele haben mich danach gefragt, ob sie mit mir Deutsch lernen könnten. Ich war sehr beeindruck! Die Kinder haben vieles erfragt und im Alltag versucht das Gelernte zu verwenden.

Ein Kind sagte sogar zu mir, dass es gerne Deutschland besuchen möchte und mehr Deutsch lernen will.

Da mein Japanisch leider nicht so gut ist, gab es häufig Schwierigkeiten, die Kinder zu verstehen. Aber auch hier wurde ich positiv beeindruckt. Viele Kinder haben ihre Art der Kommunikation mir gegenüber geändert. So redeten einige Kinder langsam, betonten die Partikel im Satz (meine Orientierungshilfe), gestalteten die Sätze kurz und nutzen Hände und Füße um mir was zu erklären. Ich fand das sehr schön, dass die Kinder immer wieder den Kontakt zu mir suchten und dass die Verständigung am Ende keine große Schwierigkeit war.

Nun geht das Camp langsam zu Ende und es stimmt mich traurig, dass ich diesen Bericht in der Vergangenheit verfasst habe. Denn das Camp war eines der schönsten meines Lebens und ich bin mir ziemlich sicher, dass es für die Kinder die schönsten Sommerferien ihres Lebens waren!

An diesem Ort konnten alle ihre Sorgen vergessen und einen Teil der Vergangenheit hinter sich lassen. Auch ich wurde nach nur ein paar Tagen angesteckt und habe meine privaten Sorgen komplett vergessen und lebte, wie die Kinder, für diesen Moment!

Dies war wirklich ein besonderer Ort.
Ein Ort des Glücks.
Ein Ort der Zufriedenheit.
Ein Ort der Kinder aus Fukushima.

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Der Student der Fukushima-Universität Ryoei Hakozaki hat uns zu seinen Eindruck über den Vortrag über die aktuelle Lage Fukushima von Frau Schlütermann auf der Animanga-Konvention „DoJaKu“ in Dortmund am 20. Juli 2014 geschrieben:
„ Es wurde im Vortrag von Yoko-san haarklein die aktuelle Situation in Fukushima geschildert, wie z.B. dass immer noch viele Arbeiter im Fukushima-Daiichi AKW bei hohen Strahlen arbeiten, dass man noch keine endgültigen Lösungen für all die vorhandenen Probleme gefunden hat usw.. Die deutschen ZuhörerInnen haben auch mit großer Aufmerksamkeit zugehört. Besonders beeindruckt war ich deswegen auch, dass bei dem Vortrag auf Probleme der Bewohner der Stadt Minamisoma, meiner Heimat, näher eingegangen wurde, wie z.B. schwierige Wohnsituationen, Arbeitslosigkeit, Sorge um die Zukunft der Kinder usw.. Ich danke dir von Herzen, dass du über all das im Vortrag berichtet hast.“

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Frau Legien-Knapke , Schulleiterin der Evangelischen Grundschule Kleinmachnow
Nun sind es zwei Jahre her, dass Sie bei uns waren! Sie hatten bei Ihrem Besuch 2012 so großen Eindruck hinterlassen, dass die Kinder auch bei unserem Sponsorenlauf 2014 wieder einen großen Teil der Spenden für Ihre Aktion erlaufen haben. So können wir Ihnen in diesem Jahr den noch höheren Betrag  von 3680 Euro überweisen. 04. Juli 2014

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17. Januar 2014: Dankesbrief des Fukushima-Gouverneurs an die Unterstützer des Projekts

An die
Vositzende der Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund
Frau Yoko Schlütermann

Ich möchte hiermit im Namen aller Fukushima-Bürger für die kontinuierliche Unterstützung von Fukushima-Kindern durch Sie, die Mitglieder der DJG in der Auslandsgesellschaft NRW e.V. und Bürger in Deutschland ganz herzlich danken. Wir haben erfahren, dass Sie sich weiterhin für die Fukushima-Kinder engagieren wollen, was uns viel Mut macht.
Seit der Havarie des Fukushima Daiichi-AKWs konnten und können unsere Kinder nicht ohne Einschränkungen draußen spielen. In dieser Situation konnten sie dank Ihres Projekts gemeinschaftlich den Aufenthalt in der unverfälschten Natur der Insel Okinawa genießen. Das war für die Kinder sicherlich eine wertvolle Erfahrung und gab ihnen gute Gelegenheit, die  seelischen Wunden, die durch die Katastrophe verursacht wurden, zu mildern. Wir hoffen, dass die Kinder, die durch Ihr Projekt diese Chance bekamen, sich weiter entwickeln und später als junge Bürgerinnen und Bürger bei der Zukunftsgestaltung der Präfektur  Fukushima einen wichtigen Beitrag leisten.
Die Präfektur Fukushima macht dank der starken Unterstützung von vielen Menschen  langsam aber sicher Fortschritte beim Wiederaufbau. Ich bitte Sie uns auch in Zukunft beizustehen und zu unterstützen.

17.01.2014
Gouverneur der Präfektur Fukushima
Yuhei Sato

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Ulrike und Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda
Ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2014 an das Projektteam und alle Helfer und Spender wünscht das Team der Jugendherberge Sayda.
Diese Wünsche sind verbunden mit der Hoffnung , das es uns auch in 2014 gelingt,viele Spenden einzunehmen ,damit dieses wichtige Projekt weitergeführt werden kann,denn es ist immer noch sehr notwendig.
Wir haben in unserer Jugendherberge im Rahmen  des Silvesterprogramm eine  Silvestertombola durchgeführt.Alle 50 Lose konnten verkauft werden und damit ein Betrag von 150,00 € erzielen. Diesen werden wir Anfang Januar auf das Spendenkonto überweisen.
Wie bereits in einem Bericht von Frau Yoko Schlütermann berichtet,weilte Sie und eine Delegation des Sächsischen Jugendherbergsverbandes vom 25.11.bis 08.12 2013 in Japan und konnte während dieser Reise auch 5 Tage in der Stadt und der Region um Fukushima verweilen.Auch ich war Teilnehmer dieser Delegation. Die Eindrücke , Erkenntnisse und die Ergebnisse aus zahlreichen Gesprächen mit Offiziellen der Stadt Fukushima ,mit Lehrern,Schülern aber auch mit vielen anderen Menschen der Stadt haben uns doch schon bestätigt, das es unbedingt notwendig ist ,unser Spendenprojekt weiterzuführen.
Aber es war auch sehr schön und überwältigend , das wir viele,viele Schüler und Kinder in den Schulen und anderswo, haben lachen , lernen und spielen sehen. Genauso überwältigend  war der Dank an die Deutschen Menschen  für ihre Hilfe und Unterstützung nach dieser Katastrophe, der uns überall entgegen kam. Mit vielen neuen Erkenntnissen und Erfahrungen ,aber auch vielen neuen Argumenten,die ich den deutschen Menschen  im Rahmen unseres Projektes vermitteln und weitergeben kann bin ich wieder nach Deutschland gereist.
Ich hoffe, dass wir dadurch noch viele Spenden erzielen können.
Im Jahr 2014 findet in der JH Sayda vom 23.07. bis 03.08. die 11. Deusch-Japanische Jugendbegegnung statt und vom 17.08. bis 29.08.2014 fährt dann die Deutsche Gruppe zum Besuch nach Okinawa. Dort werden sie noch eine Woche auch mit der dann anwesenden Fukushima -Gruppe zusammenkommen.Toll! Januar 2014

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Auszug aus einer Mail der Schulleiterin der Evangelischen Grundschule Kleinmachnow:

Liebe Frau Schlütermann, nun ist es schon wieder ein Jahr her, dass Sie bei uns waren! Sie hatten bei Ihrem Besuch so großen Eindruck hinterlassen, dass die Kinder auch bei unserem Sponsorenlauf 2013 wieder einen großen Teil der Spenden für Ihre Aktion erlaufen haben. So können wir Ihnen nun 2.400 Euro überweisen.
Wir wünschen Ihnen von Herzen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!

Mit herzlichem Gruß,
A. Legien-Knapke
September 2013

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Ulrike und Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda
Hallo liebes Projektteam,
auf der Grundlage einer Kooperationsvertrages zwischem dem Deutschen Jugendherbergswerk und dem japanischen Jugendherbergsverband weilten im Oktober eine Delegation vom Herbergsmanagern aus Japan in Sachsen .Sie hat sich in zahlreichen Jugendherbergen über die Arbeit speziell in Bezug der Nachhaltigen Programmangebote informiert.Aber auch viele Sehenswürdigkeiten in Sachsens wurden angeschaut. Die Delegation besuchte die Städte Dresden , Chemnitz,Bautzen,Görlitz , Colditz,Strehla und Sayda. Da unter den japanischen Delegationsteilnehmern auch der Chef des Jugendherbergsverbandes der Präfektur Fukushima sowie der Herbergsleiter aus der JH Atoma in Fukushima anwesend waren , haben wir in zahlreichen Informationsrunden umfangreiche Informationen über die aktuelle Lage in Fukushima erhalten.Im Ergebnis konnten wir feststellen , das es auch heute noch eine sehr akute und angespannte Situation mit vielen Problemen in der Stadt Fukushima, aber auch im AKW, vorhanden ist.
Am 25. November reist nun eine Delegation des DJH Sachsen zum Gegenbesuch nach Japan. Unteranderen werden wir auch ca. 3 Tage in der Stadt und der Region um Fukushima zu Gast sein ,und können uns somit selbst ein aktuelles Bild machen.
Wir werden versuchen , mit vielen Menschen zu sprechen, um für unsere weitere Arbeit im Rahmen des Hilfsprojektes neue Argumente zu erhalten um diese dann den Menschen in Deutschland weiterzugeben. Einen Gesprächstermin beim Bürgermeister der Stadt Fukushima haben wir auch, dort wird dann auch Frau Yoko Schlütermann mit anwesend sein. Gemeinsam werden wir unser Projekt und unsere Wünsche und Forderungen an den Bürgermeister herantragen, mit dem Ziel, das auch von Seiten der Verantwortlichen der Stadt und der Präfektur mehr Hilfe und Unterstützung für unser Projekt kommt.
Auch andere Gebiete, in denen 2011 die Katastrophe gewütet hat, werden wir auf unserer Reise besichtigen. Aber wir können auf unserer Reise auch die Städte Tokio , Kyoto und Osaka besichtigen und deren Sehenswürdigkeiten bestaunen. Über unsere Eindrücke und Erlebnisse dieser Reise werden wir nach Rückkehr ausführlich im Blog berichten.
Bis dahin alles Gute, Ulrike und Thomas Fink (JH Sayda) November 2013

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Ulrike und Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda Hallo liebe Freunde,
mit großer Aufmerksamkeit haben wir auch dieses Mal den 5. Aufenthalt von Kindern aus der Region um Fukushima in Okinawa verfolgt. Auch dieser Aufenthalt war also ein toller Erfolg für unser Projekt.Vielen Dank allen Helfern, Unterstützern und vor allem dem Team der Jugendherberge Okinawa. Eine ehemalige Praktikantin der JH Sayda, Frau Miki Ishi war auch wieder als Betreuerin dabei – Prima!
Und wir hier in der Jugendherberge Sayda haben unsere  Deutsch-Japanische Jugendbegegnung mit großem Erfolg durchgeführt. Kinder aus Okinawa , Deutschland und auch eine Schülergruppe aus Oshika ( Eingeladen vom Sächsischen Ministerpräsidenten Herrn Stanislaw Tillich ) waren bei uns in Sayda zu Gast und haben ein abwechslungsreiches Jugendprogramm in Sachsen absolviert.
Höhepunkt unserer diesjährigen Begegnung war das 10-jährige Begehen unserer Jugendbegegnung.Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde dieses Ereignis gebührend gefeiert. Viele Ehrengäste aus Politik , Wirtschaft und Partner unseres Projektes nahmen an dieser Veranstaltung teil. Neben einem Rückblick auf 10 Jahre Deutsch-Japanische Jugendbegegnung, Berichten ehemaliger Teilnehmer und vielen Ansprachen unserer Ehrengäste, darunter auch der japanische Botschaftssekretär aus Berlin, nahm ein Großteil der Festveranstaltung auch ein Sachstandsbericht zum Projekt Hilfe für Japan, gehalten von Yoko Schlütermann, ein. Ein emotional sehr schöner Vortrag.
Absoluter Höhepunkt der Festveranstaltung: die Verleihung der Silbernen Ehrennadel des DJH Deutschland an Frau Yoko Schlütermann und die Verleihung der Bronzenen Ehrennadel des DJH Landesverband Sachsen an den Herbergsmanager aus Okinawa, Herrn Seiji Fukushima. Dieser hat am 16.08.2013 den 5. Aufenthalt in Okinawa beendet, die Kinder bis nach Sendei gebracht und ist dann sofort mit dem Flieger nach Deutschland in die JH Sayda geflogen und konnte am 17.08. um 15.00 Uhr am Festakt pünktlich teilnehmen – unfassbar – aber wahr!
In den Tagen der Jugendbegegnung und während des Sayonara-Abend am 17.08. wurden auch fleißig Spenden gesammelt. So konnte alles in allem über 1.000,00 € eingespielt werden. Super!
Im Oktober 2013 wird dann die deutsche Jugendgruppe den Besuch in Okinawa antreten. Bis dahin, allen Helfernund dem Team alles Gute vom Team der Jugendherberge Sayda mit Ulrike und Thomas Fink August 2013

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Ulrike und Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda Hallo liebes Projektteam! Nun ist der Vierte Aufenthalt der Kinder aus der Katastrophenregion um Fukushima  im März und April 2013 ja schon einige Wochen Geschichte. Wir haben auch diesen Aufenthalt mit sehr viel Interesse und Spannung verfolgt. Es wurde auch über diese 4. Belegung eine Dokumentation erstellt. Da haben Herr Seiji Fukushima und seine Helfer in Okinawa wieder was ganz Tolles vollbracht. Die Tagesberichte und Fotos belegen dies eindrucksvoll.
Wir hier in Sayda haben auch in diesem Jahr mit einigen Aktivitäten viele Menschen in unserer Region, aber auch Gäste unserer Jugendherberge auf das Spendenprojekt hingewiesen und umfangreiche Informationen gegeben. Nach wie vor werden durch Gäste der JH Sayda Spenden abgegeben, aber auch der Verkauf der neuen T-Shirt ist angelaufen. Als nächste Aktion werden wir im Rahmen des Festwochenende 100 Jahre Jugendherberge Bautzen am 15.und 16.Juni einen Info-und Spendenstand einrichten ,wo wir umfangreiche Informationen zum Projekt geben werden und natürlich auch zum Spenden aufrufen werden. Auch dort werden wir verschiedene Artikel zum Verkauf anbieten. Und dann stecken wir ja in der Jugendherberge Sayda mitten in der Vorbereitung unserer diesjährigen Deutsch-Japanischen Jugendbegegnung 2013. Auch in diesem Jahr erwarten wir eine Jugendgruppe aus Okinawa. Als Besonderheit in diesem Jahr wird eine zweite japanische Jugendgruppe, diese kommt aus der Region um Fukushima und wurde von der Sächsischen Staatskanzlei nach Sayda eingeladen. Diese Gruppe wird in unsere Jugendbegegnung voll integriert. Natürlich erhoffen wir alle , das wir dann aus erster Hand viele Informationen über den momentanen Stand in der Region um Fukushima in Gesprächen mit diesen Jugendlichen erhalten.
Als Höhepunkt der diesjährigen Deutsch-Japanischen Jugendbegegnung feiern wir in Sayda den 10. Geburtstag dieser Jugendbegegnung. Dazu wird am 17. August eine besonderer Festakt stattfinden. Und da werden wir dann auch unsere Freunde wiedersehen, Frau Yoko Schlütermann, Herrn und Frau Fukushima aus Okinawa und viele andere mehr. Darauf freuen wir uns ganz besonders. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Mit freundlichen Grüßen an das gesamte Projektteam! Mai 2013

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Shura Ishizaki (9), Eindrücke nach seinem Okinawa-Aufenthalt
An die lieben Menschen in Deutschland!
Dank Eurer Unterstützung konnte ich nach Okinawa kommen. Ich bin hier so glücklich. Auf Okinawa ist so viel Natur und die Luft ist sauber. Ich werde viel von dieser sauberen Luft auf Okinawa einatmen und mit 100 facher Kraft nach Fukushima zurückkehren und vielen Menschen in Fukushima, die nicht nach Okinawa kommen konnten, meine Kraft geben. Vielen herzlichen Dank, dass ihr für uns so viel Geld gesammelt habt. Solltet Ihr in Not geraten, sind wir für Euch da. Wir werden unser Bestes für Euch tun. April 2013

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Briefausschnitt einer Mutter
… ich möchte mich bei dem Ehepaar Fukushima, den Unterstützern Okinawas und vielen ehrenamtlichen Helfern ganz herzlich bedanken dafür, dass sie sich zwei lange Wochen lang um unsere Kinder mit so viel Liebe gekümmert haben. Bei dem tollen Programm, das Sie den Kindern angeboten haben, empfinde ich nur noch Dankbarkeit. Unsere Tochter kam voller Energie zurück. Sie wird uns jeden Tag peu a peu von ihren tollen Erlebnissen erzählen… April 2013

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Ulrike und Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda Das Team der Jugendherberge Sayda wünscht dem Projektteam und allen Unterstützern des Projektes ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2013.Das gilt auch für die Fortsetzung dieses Projektes. In unserer Jugendherberge Sayda haben wir zu unserer Silvesterveranstaltung die Gelegenheit genutzt, das Projekt vor 110 Gästen vorzustellen und haben eine Silvester-Tombola ins Leben gerufen . Alle 60 Lose wurden verkauft und als Preise hatten wir viele gespendete Sachen , wie original japanische Bekleidung und viele andere Gegenstände zur Verfügung. Diese haben wir bei unserem letzten Aufenthalt in Okinawa von Herrn Seiji Fukushima für unser Projekt erhalten. So konnten wir einen Betrag von 300,00 € , zuzüglich weiterer 100,00 € Extraspenden zusammenbekommen. Somit können wir in den nächsten Tagen 400,00 € auf das Spendenkonto überweisen. Unsere Gäste waren nicht nur von den Preisen begeistert , sondern auch ganz besonders vom Projekt und seinen Zielen. Viele haben uns versichert , das Sie auch in Ihrem Zuhause Aktivitäten unternehmen wollen , um uns zu unterstützen. So geht das neue Jahr  ja eigentlich gut los. Diese Tombola werden wir in Laufe diesen Jahres auch wiederholen und können somit auch weiterhin einen Beitrag zum Gelingen des Projektes beitragen. 04. Januar 2013

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Marco Bülow, MdB (Text-Auszug) „(…) Die Auslandsgesellschaft NRW ist seit 60 Jahren eine feste Institution der Völkerverständigung und des sozialen Engagements in unserer Stadt. Die interessanten Veranstaltungen tragen zu einer Bereicherung des städtischen Lebens bei.
Besonders möchte ich dabei noch einmal die Initiative „Hilfe für Japan“ nennen. Die schrecklichen Ereignisse in Fukushima sind aus dem Fokus der medialen Öffentlichkeit gerückt, dennoch brauchen noch zahlreiche Menschen in Japan Unterstützung. Das Projekt ist ein guter Weg diese Unterstützung zu leisten und die Folgen des Reaktorunfalls in Erinnerung zu behalten. (…)“ 29. November 2012

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Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda Vom 21.10. bis 02.11.2012 wurde der Gegenbesuch der Deutschen Jugendgruppe im Rahmen der Jugendbegegnung 2012 in Okinawa in der Jugendherberge Naha durchgeführt.
Bereits beim Treffen mit unseren japanischen Freunden im August in der JH Sayda wurden umfangreiche Aktivitäten im Rahmen des Spendenprojektes durchgeführt.Und auch ein Versprechen vom Treffen in Sayda wurde während der Reise nach Okinawa eingelöst, denn alle Teilnehmer der deutschen Gruppe hatten viele Spendengeschenke mit im Gepäck.Im Rahmen des sehr umfangreichen Programms , das von Herrn Seiji Fukushima und seinem Team vorbereitet wurde, konnte bei vielen Veranstaltungen  mehrfach auf das Projekt „Hilfe für Japan “ hingewiesen werden.
Eine ganz besondere Welle der Dankbarkeit entgegnete den deutschen Teilnehmer beim Besuch der Internationalen Schule AMICUS in Okinawa City.Dort bedankten sich alle Schulklassen in unterschiedlicher Weise , stellvertretend für alle Unterstützer der Projektes in Deutschland , bei den anwesenden deutschen Teilnehmern dieser Jugendbegegnung.Im Rahmen eines Vortrages berichtete Herr Fukushima über die  3 Aufenthalte der Kinder aus der Region um Fukushima.In der Dankesrede der deutschen Teilnehmer im Rahmen ds Sayonara-Abends haben sie nochmals offen ausgesprochen , das sie in Deutschland auch weiterhin mit aller Kraft das Projekt unterstützen werden.
Auf der Rückreise , im Gepäck , einen ganzen Koffer voller Geschenke , die auf Projektpräsentationsveranstaltungen verkauft werden sollen. Diese werden bereits am kommenden Wochenende zum Einsatz kommen.
In diesem Sinne sind wir nun bereits an der Vorbereitung der Deutsch – Japanischen Jugendbegegnung 2013! 07. November

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Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda
Ein Wiedersehen auf Okinawa:
Nach dem, durch die Naturkatastrophe in Japan 2011 bedingte Aussetzen der Deutsch-Japanischen Jugendbegegnung, wurde diese im Jahr 2012 wieder durchgeführt. Im August diesen Jahres fand diese wiederum in der Jugendherberge Sayda statt. In diesem Jahr  natürlich, stand  auch während der Jugendbegegnung das Spendenprojekt “ Hilfe für Japan “ im Mittelpunkt vieler Aktivitäten der Teilnehmer.
Höhepunkt bildete eine Präsentation über das Projekt , bisherige Aktionen und ein Sachstandsbericht über den momentanen Zustand im Katastrophengebiet um Fukushima. Die Präsentation wurde von Frau Yoko Schlütermann im Beisein vieler Gäste durchgeführt. Die anschließende Spendensammelaktion erbrachte einen stolzen Betrag von fast 500 €.
Und nun freuen sich schon alle  deutschen Teilnehmer auf den Gegenbesuch in Japan , auf Okinawa. Am 21.10 bis 02.11.2012 werden wir einen tollen Aufenthalt in Japan haben. In unserem Reisegepäck haben wir jedoch auch viel Platz bereitgestellt für Geschenke, Spenden und andere Grüße aus Deutschland.Wir werden die Gelegenheit nutzen , um uns ganz persönlich bei Herrn Seiji Fukushima für seine Einsatzbereitschaft  im Rahmen des Projektes zu bedanken.
Über unseren Aufenhalt in Okinawa werden wir täglich im Blog der Jugendherberge Okinawa in Wort und Bild berichten. 12. Oktober 2012

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Naoko Tsuchiya aus Okinawa (…) Die zwei Wochen, die ich in Deutschland verbringe, sind für mich eine sehr kostbare Zeit. Jedes Mal kehre ich mit vielen Anregungen nach Japan zurück. Dieses Jahr nehme ich ganz besondere Eindrücke mit nach Hause, nachdem ich von dir, liebe Yoko, von den zahlreichen Aktivitäten für das Projekt „Hilfe für Japan“ und von dem großen Engagement der Bürger in Deutschland gehört habe. Ich habe mich gefragt, was hast du alles bisher getan? Ich spürte meine Ohnmacht, doch gleichzeitig ist Hoffnung in mir aufgekommen und ich war überzeugt, dass ich auch etwas beitragen kann. In Japan zurückgekehrt werde ich mit „Vermitteln“ anfangen, was ja als Lehrerin ohnehin meine Aufgabe ist. Ich denke, durch die Verbreitung der Informationen Euer Projekt in größeren Kreisen bekanntmachen zu können. Ich hoffe, dass du, liebe Yoko, mich auch dabei mit Rat und Tat unterstützt. Als Erstes werde ich das tun, was ich jetzt tun kann. (…)

Im Umschlag befand sich neben dem Zettel 300 €. 21. August 2012

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Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda Nach  einer Pause von einem Jahr (bedingt durch die Katastrophe 2011 in Japan) wurde vom 10. – 22. August 2012 endlich wieder die Deutsch-Japanische Jugendbegegnung in unserer Jugendherberge in Sachsen durchgeführt. Unsere Partner-Jugendherberge ist die aus Okinawa, mit ihrem Herbergsleiter Herrn Seiji Fukushima. Unsere langjährige Übersetzerin war Frau Yoko Schlütermann: Alle, die das Spendenprojekt „Hilfe für Japan “ kennen und unterstützen wissen , dass sie auch die Vorsitzende der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in der Auslandsvertretung NRW in Dortmund ist. Neben einem umfangreichen und interessanten Programm, das viele Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges und der Region um Sayda beinhaltete, wurden die deutschen und japanischen Jugendlichen sehr umfangreich im Rahmen einer Präsentation mit dem Spendenprojekt „Hilfe für Japan “ vertraut gemacht. Ein sehr interessanter und auch emotionaler Vortrag von Frau Yoko Schlütermann machte die Situation in Japan, nach über einem Jahr nach der Katastrophe sehr anschaulich. Alle Aktivitäten des Projektes wurden vorgestellt. Eine anschließende Verkaufsaktion erbrachte eine Spendensumme von 450,00 €. Im Oktober fahren die deutschen Teilnehmer nach Okinawa.

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Yumiko & Tetsushi Tanada aus Iwaki, Fukushima Ihre Aktion „Hilfe für Japan“ ist wirklich lobenswert. Es wäre sehr schön, wenn die Kinder in Fukushima nach der Katastrophe durch Ihre Aktion die Anteilnahme und die Solidarität der Menschen in Deutschland spüren. Wir hoffen ferner, dass die Aktion den Kindern eine Anregung dazu gibt, sich über die Einstellung der Bürger in Deutschland bzgl. AKWs und Ökologie nachzudenken. 06. August 2012

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Miwako Ohara aus Ube, Yamaguchi Für die dritte Aktion im Rahmen Ihres Projekts „Hilfe für Japan“ und für Sie und für alle Menschen, die das Projekt unterstützen, möchte ich meinen Respekt zum Ausdruck bringen. Beim Öffnen des Berichtes über das Frühlingscamp in der Homepage der Okinawa – Jugendherberge war ich beruhigt und erfreut zu wissen, dass das Projekt weiter fortgesetzt wird. Ich war auch beim Öffnen der Homepage der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund über die riesige Spendensumme aber auch gleichzeitig über die Schwierigkeiten wegen der hohen Projektkosten und des Höhenflugs des Yens erstaunt. Umso mehr freue ich mich darüber, dass Sie mit Unterstützung der Provinz Okinawa und einer Spendenaktion seitens Japans jetzt die Möglichkeit für die Fortsetzung Ihres Projektes vergrößert haben.

Ich möchte, auch wenn es sich um einen bescheidenen Beitrag handelt, regelmäßig für Ihr Projekt spenden. 06. August 2012

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Hallo und guten Tag,
leider kann ich kein japanisch um mich richtig zu bedanken für diesen schönen Tag (Großer Japan-Familientag am 03. Juni 2012) und Einblick in die Kultur.
Die Info zum Hilfsprojekt und die detailreiche Erklärung von dem „jungen Mann“ haben mir sehr gefallen und die Unterhaltung war sehr interessant. Da auch meine Absicht war, Bilder von der „Modenschau“ zu machen, möchte ich mich mit eine paar Eindrücken bedanken vielleicht können Sie die Bilder noch weiterleiten an die richtigen Personen oder Stellen der Auslandsgesellschaft. Viele liebe Grüsse, ein neuer Japan-Fan 04. Juni 2012

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Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda Morgen , am 11. März 2012 jährt sich zum ersten mal die schreckliche Dreifachkatastrophe in Japan in der Region von Fukushima.
Wir sehen auch heute noch die schrecklichen Bilder und Berichte von vor einem Jahr. Wir, die Mitarbeiter und Leitung der Jugendheberge Sayda waren damals tief betroffen – haben wir doch durch unseren jahrelangen Deutsch-Japanischen Jugendaustausch ganz, ganz tiefe Bindungen und Freundschaften mit unserem japanischen Partner, Herrn Seiji Fukushima aus der Jugendherberge Okinawa und dem japanischen Volk aufgebaut.
Von Anfang an war es für uns eine Herzenssache , dieses Hilfsprojekt mit ganzer Kraft zu unterstützen. Unzählige Aktivitäten und Veranstaltungen haben wir in unserer Region des Erzgebirges unternommen , um so viel Geldspenden wie möglich für dieses Projekt zu sammeln. Und es ist uns auch gelungen.
Im ständigen Kontakt stehend mit unseren japanischen Partner und auch der Deutsch -Japanischen Gesellschaft in Dortmund , waren wir stets bestens informiert und konnten auch die Veränderungen des Projektzieles mit verfolgen und unterstützen.
Heute, nach einem Jahr der Katastrophe können auch wir einschätzen, dass dieses Projekt lebt, und das Dank aller Unterstützer, auch entgegen einiger kritischer Stimmen zum Projekt.
Mit ganzer Einsatzbereitschaft haben alle Beteiligten großes geleistet. Die Reaktionen der Kinder aus der Region um Fukushima, die im Sommer 2011 zur Erholung in Okinawa waren, beweisen dies. Und das schöne am Projekt ist ja , es geht weiter.
Weiter geht auch unsere Deutsch-Japanische Jugendbegegnung 2012 – in diesem Jahr feiern wir das 10-jährige Jubiläum dieser Begegnung, und werden auch im Oktober 2012 mit der Deutschen Jugendgruppe nach Japan fahren – nach Okinawa in die Jugendherberge zu Herrn Seiji Fukushima.
Ich wünsche allen Projektbeteiligten auch weiterhin viel Erfolg und viele Spenden für das Projekt „Hilfe für Japan “ – denn es lohnt sich! 10. März 2012

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Mein Name ist Petra Alt aus Düsseldorf und ich habe einen sehr starken Bezug zu Japan, wo ich auch früher einmal gewohnt habe.
Auf Grund der Atomkatastrophe in Fukushima, die für mich ebenfalls sehr schlimm ist, möchte ich auch dazu beitragen, das Hilfsprojekte für die betroffene Bevölkerung im Landkreis FS voran getrieben werden. Dazu habe ich eine eigene Homepage erstellt, die über die Situation in FS, über die generellen Probleme der Kernenergie in De und Jp berichtet, Hintergundinfo’s liefert und Hilfsprojekte, die vor Ort laufen, bekannt macht: www.antiatom-fuku.de
Da ich auch von Ihrem Projekt sehr begeistert bin, habe ich auf meiner Homepage eine Verlinkung zu ihrer Homepage erstellt, damit die Leute darauf aufmerksam werden und für ihre Projekte spenden. 06. März 2012

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Barbara und Heinzpeter Schmitt Gestern Abend haben wir im Kreis der Dortmunder IPPNW Ärzte über die gelungene Veranstaltung am 11. Februar 2012 gesprochen. Besonders gelobt wurde die gute  Zusammenarbeit mit der deutsch-japanischen Gesellschaft, insbesondere natürlich mit Ihnen, Frau und Herrn Schlütermann. Wir möchten uns ganz herzlich bedanken und wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Hilfe für die Kinder von Fukushima. Wir werden in unserem Bekanntenkreis dafür werben. 21. Februar 2012

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YouTube Kommentar von Heerdt2011 Das Projekt finde ich richtig gut !!! Ich werde das auch unterstützen, zumal Japan (Tokyo) quasi meine 2. Heimat ist und die Leute in Fukushima sehr nett zu mir waren, als ich 09/2010 dort war. Früher stand ich der Kernenergie ehr offen gegenüber, aber heute bin ich komplett kuriert davon. Ich hätte niemals gedacht, das so etwas in Japan passieren könnte. RWE baut jetzt mit Delta ein AKW in NL an der Nordsee, während Tepco weiterhin die Leute belügt usw. Januar 2012

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Ulrike u. Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda Wir wünschen Ihnen allen ein gesundes neues und erfolgreiches Jahr 2012. Vor allem viel Kraft und Energie für die weitere Arbeit beim Spendenprojekt „Hilfe für Japan“. Möge es uns allen gelingen auch im Jahr 2012 soviel Spendengelder zu aktivieren damit auch weiterhin viele, viele Kinder aus der Region um Fukushima nach Okinawa eingeladen werden können.
Wenn wir  hin und wieder die Dokumentation des ersten Aufenthaltes der Kinder in Okinawa anschauen, kommen wir zwangsläufig zu der Erkenntnis, dass es sich lohnt dieses wunderbare Projekt auch weiterhin zu unterstützen. In unserer Jugendherberge in Sayda haben wir bereits über die Tage des Jahreswechsel 2011 zu 2012 weitere Aktivitäten für dieses Projekt durchgeführt. So haben wir eine neue Aktion „Basteln für die Kinder aus Fukushima“ ins Leben gerufen. Schulkinder, Jugendliche, aber auch Familien, die in unserer Jugendherberge zu Gast sind Basteln und Bemalen original Erzgebirgische Räuchermänner, die wir anlässlich unserer diesjährigen  Deutsch – Japanischen Jugendbegegnung als Geschenke mit nach Okinawa in die Jugendherberge mitnehmen möchten. Der Erlös von Verkauf dieser Räuchermänner geht auf das Spendenkonto. Desweiteren haben wir über Silvester eine Tombola durchgeführt. Alle Lose konnten verkauft werden – der Erlös von 250.00 € wurde ebenfalls auf das Spendenkonto überwiesen. Weitere Aktivitäten werden auch für das Jahr 2012 geplant. In diesem Sinne  hoffen wir auch in diesem Jahr auf eine breite Unterstützung der gesamten Öffentlichkeit für unser gemeinsames Projekt “ Hilfe für Japan!“ 17. Januar 2012

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Dankesbrief und Appell der 14-jährigen Sayaka Watanabe


Dankesbrief und Appell der 14-jährigen Sayaka Watanabe (Okinawa, den 22.08.2011), gelesen von Katharina Kaufmann

Vier Wochen auf Okinawa, ohne Eltern!
Ich war am Anfang sehr verunsichert, da ich noch nie auf einer so langen Reise war, und das auch noch ohne Eltern! Aber es hat nicht lange gedauert, dass ich mich mit anderen Kindern angefreundet habe und ich dachte, auch ohne Eltern kann man viel Spaß haben. Es kamen so viele Helfer, die uns dann zum Meer oder zum Zelten begleitet haben. Die Anspannung von Fukushima ist mit dem freundlichen Wind auf Okinawa hinweggeblasen.
Bevor ich nach Okinawa kam, dachte ich, in fünf Jahren werde ich sowieso krank und sterbe. So war mir alles egal. Aber ich habe gespürt, dass die freundlichen, netten Worte der Menschen auf Okinawa von Herzen kamen. Ich spürte, dass ich lebe und dass ich wieder Spaß am Leben habe, als wir zum Meer gingen oder das Friedensdenkmal besichtigten. Auch wenn ich wieder in die verstrahlte Heimat in Fukushima zurückfahre, werde ich mich nicht unterkriegen lassen und in der Heimat bleiben. Allen Menschen, dem Herbergsmanager, den Helfern, den Mitarbeitern der JH und vielen Leuten auf Okinawa möchte ich nochmals meinen Dank sagen.
An die Menschen in Deutschland!
Am 11. März fand die Schulabschlussfeier in der Schule statt, danach war ich zurück zuhause und saß vor dem Fernseher. Plötzlich hörte ich ein tiefes Dröhnen, da ahnte ich, dass das kein normales Erdbeben war. So bin ich auf die Straße gestürzt. Ich hörte Strommasten ächzen, Autos quietschen, Kinder schreien und alte Frauen beten. Ich habe gedacht, das ist eine Szene aus einem Film oder nur ein Traum, so habe ich einfach meine Augen geschlossen. Ich erinnere mich, dass ich an dem Tag kein Auge zugemacht habe und die ganze Nacht gelacht habe. Am nächsten Tag hatte ich schulfrei, meine Mutter musste auch nicht arbeiten gehen, alles Leben stoppte. Da der Fernseher nicht mehr funktionierte, habe ich Nachrichten auf dem Handy verfolgt. Schreckliche Bilder und Nachrichten. Als ich später im TV hörte, dass die AKWs explodiert sind, die radioaktiven Strahlen freigesetzt wurden, habe ich geheult. Ich dachte, ich muss jetzt sterben. Ich hätte so gern noch so Vieles gemacht.
Auch jetzt denke ich, wenn man bloß das ganze Ereignis auslöschen könnte. Meine Freundin ist von Fukushima weggezogen, so kann ich mit ihr nicht mehr Tennis spielen. Mein Leben verläuft seit dem Tag nicht mehr so selbstverständlich wie vorher. Umso mehr danke ich euch, dass ihr für dieses Projekt „Hilfe für Japan“ gespendet habt. Es gibt noch viele Menschen in den Katastrophengebieten, denen es so ergeht wie mir. Bitte helft ihnen. Ich verspreche es euch, dass ich euch auch helfe, wenn ihr in so eine Situation geratet. Ich bitte euch, uns weiterhin zu unterstützen. 22. August 2011

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Ulrike u. Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda Nach erfolgreicher Durchführung der ersten Belegung von Kindern aus der Region um Fukushima in der Jugendherberge Okinawa, die dort zur Erholung  von den Strapazen während der schlimmer Zeit der Katastrophe  waren, ist etwas Ruhe eingetreten. Jedoch gehen die Aktivitäten und Veranstaltungen im Rahmen des Spendenprojektes weiter. Nach wie vor werden große Anstrengungen unternommen, um weitere Spendengelder zu aktivieren – damit die „zweite Belegung“ in den Frühjahrsferien in Okinawa stattfinden kann. Auch der Herbergsleiter von Okinawa, Herr Seiji Fukushima und sein Team haben jetzt etwas Zeit sich zu erholen und einmal so richtig durchzuatmen. Denn Sie haben eine ganz tolle Arbeit geleistet. Von ihm haben wir Post und ein Paket erhalten. Darin waren viele von  „Den Kindern aus der Region um Fukushima“ angefertigte und gebastelte Geschenke – Geschenke für die Kinder und Schüler aus Deutschland. Diese wurden während des Aufenthaltes in Okinawa angefertigt. So wurden z.B. Dankeschön – Karten, Basteleien, Erinnerungskarten aus Okinawa und viele, viele gebastelte Vögel und Kraniche sowie Bastelmaterial (original japanisch) zum Nachbasteln  an die deutschen Kinder angefertigt und geschickt. Damit wollen sich alle 111 Kinder  für die große Spendenbereitschaft bei den deutschen Kindern, Schülern und Menschen bedanken. All diese Geschenke haben wir aufgeteilt und an die regionalen Schulen und Kindertagesstätten – alles Einrichtungen, die tatkräftig am Spendenprojekt beteiligt waren ,weitergegeben. Da war die Freude natürlich groß – Post und Geschenke aus Japan, ja nicht alltäglich für die deutschen Kinder. Wir hoffen, dass uns alle Beteiligten und Partner auch weiterhin tatkräftig unterstützen, damit auch im Jahr 2012 so viele Kinder wie möglich wieder nach Okinawa fahren können. Denn der aktuelle Situationsbericht aus Japan speziell in der Region um Fukushima  zeigt, dass die Gefahr noch lange nicht gebannt ist. Wir, das Team der Jugendherberge Sayda werden jedenfalls auch weiterin alles unternehmen um viele, viele Spendengelder zu aktivieren, damit das Projekt mit Leben erfüllt wird. Für unseren Aufenthalt in Okinawa, im Rahmen der deutsch – japanischen Jugendbegegnung im Jahr 2012 basteln auch wir an „einem ganz besonderen Geschenk“ für die Kinder aus Fukushima und an das Jugendherbergsteam aus Okinawa. Denn auch wir wollen ganz persönlich Danke sagen! 12. November 2011

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Ulrike u. Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge SaydaSehr geehrtes Projektteam, mit großem Interesse und Spannung haben wir die 4 Wochen Aufenthalt der Kinder  aus Fukushima in der Jugendherberge Okinawa Konkusai verfolgt. Täglich haben wir uns den Blog der Jugendherberge Okinawa angesehen und alle Aktivitäten und Programme nachvollziehen können. Was das Team der JH Okinawa unter Leitung des Herrn Seiji Fukushima, alle Betreuer, Helfer, ehrenamtliche Unterstützer und die vielen Menschen aus Okinawa, den Städten und Gemeinden, den Firmen und Einzelpersonen für all diese 111 Kinder in diesen 4 Wochen organisiert und auf die Beine gestellt haben, damit sich die Kinder erholen können, für 4 Wochen eine heile Welt erleben können, das gebietet höchsten Dank und Anerkennung! Das gleiche gilt für das Projektteam in der Deutsch – Japanischen Gesellschaft in der Auslandsvertretung NRW unter Leitung der Vorsitzenden Frau Yoko Schlütermann. Aber es ist auch das Ergebnis aller Spender und Unterstützer des Spendenprojektes „Hilfe für Japan 2011 “ aus ganz Deutschland! Hier hat sich ganz besonders gezeigt , was Solidarität für Menschen in Not alles bewegen kann. Es hat auch bei unserem Team der JH Sayda beim Verfolgen des Aufenthaltes viele emotionale Momente gegeben , vorallen vor Freude,das es wirklich geschafft wurde , so viele Kinder nach Okinawa zu holen – und wir freuen uns , das es in den nächsten Frühjahrsferien eine zweite Belegung von Kindern aus der Region um Fukushima geben wird. Aus diesem Grund werden wir auch weiterhin sehr tatkräftig dieses Projekt unterstützen. Über den gesamten Aufenthalt haben wir in Sayda eine lückenlose Dokumentation erarbeitet , die alle Momente der 4 Wochen widerspiegelt. Besonders gelungen ist die gesamte Fotogalerie von den 4 Wochen in Okinawa. Diese Dokumentation werden wir  zur Deutsch-Japanischen Jugendbegegnung im Oktober 2012 in der Jugendherberge Okinawa dem Herbergsleiter, Herrn Seiji Fukushima überreichen.  01. Oktober 2011

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Y. Isobe, Miygi-Präfektur Sehr verehrte Frau Schlütermann, mit Freude habe ich Ihre Aktion „Hilfe für Japan“ , die jetzt erfolgreich abgeschlossen ist, verfolgt. Als einer der Bewohner in den Katastrophengebieten möchte Ihnen dafür herzlich danken. Bei der Katastrophe gab es viele Hilfsangebote, die meisten davon sind Geldspenden und Sachspenden. Aber Ihr Projekt, Kinder aus Fukushima nach Okinawa zu holen, ist etwas Besonderes. Die Kinder in Fukushima, die radioaktiven Stahlen ausgesetzt sind, konnten auf Okinawa die wunderbare Natur, Menschen, denen der Frieden so am Herzen liegt und immer fröhlich sind, und die wohlschmeckende Küche kennenlernen und genießen. Die Erfahrung, die sie mit anderen Schicksalsgenossen zusammen dort gesammelt haben, wird ihnen zukunftsweisende, kostbare Erkenntnisse für immer in ihrem Gedächtnis verankern. Es dauert noch sehr lange – man spricht von über 10 Jahren- bis das AKW-Problem einigermaßen unter Kontrolle gehalten wird und die Bewohner wieder in die Heimat zurückkehren können. Sie werden noch viele Probleme und Kummer überwinden müssen, bis Fukushima wiederaufgebaut worden ist. Aber die Kinder, die im Rahmen Ihres Projekts auf Okinawa ihre Ferien verbringen konnten, werden beim Wiederaufbau eine zentrale Rolle spielen. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Team weiterhin viel Erfolg.  07. September 2011

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Zusammenfassung der Bekanntmachung der Okinawa-Deutschen Gesellschaft: Mit deutschen Spenden finanziertes Projekt „Hilfe für Japan“ Im 150. Jubiläumsjahr der deutsch-japanischen Freundschaft startet das Projekt „Hilfe für Japan“, finanziert durch Spenden aus Deutschland. In den kommenden Sommerferien und den nächsten Frühlingsferien werden sich Kinder aus Fukushima, frei von der radioaktiven Strahlung, auf Okinawa erholen. Die Kinder bleiben vom 26. Juli bis zum 23. August in der Jugendherberge Okinawa International. Juli 2011

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Thomas Fink im Namen des Teams der Jugendherberge Sayda/Sachsen

Das Projekt geht jetzt in die praktische Umsetzungsphase. Prima ! Jetzt können alle Spender sehen , wie das Projekt mit Leben erfüllt wird. Erfreulich auch, dass sich jetzt auch der Caritas International-Verband mit dem Projekt beschäftigt hat und dieses unterstützt. Vielleicht ist dadurch ein möglichst langer Zeitraum für die Praktische Umsetzung des Projetzieles möglich und soviele Personen wie möglich können sich in der Jugendherberge auf Okinawa erholen und neue Kraft schöpfen. Stichwort Hoffnung und Kraft schöpfen: Ich denke, dass die japanischen Fußballfrauen mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft  ein deutliches Zeichen gesetzt haben . Sie haben durch starke Mentalität, Kraft, starken Willen und Einsatzbereitschaft gezeigt, dass man schwierige Situationen meistern kann, haben all ihre  Spiele gewonnen und sind verdient Frauenfußballweltmeister geworden. Und ich denke, Ihre Gedanken beim Finale waren auch zu Hause – beim japanischen Volk. Also: Herzlichen Glückwunsch ! 18. Juli 2011

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Das Team der Jugendherberge Sayda/Sachsen Die gesamte Lage in Japan hat sich ja in den letzten Wochen nur unwesentlich geändert. Das zeigt der momentane Situationsbericht des Projektteams. Und zum anderen , uns das ist sehr bedauerlich , rücken andere politische Themen immer mehr in den Vordergrund der medialen Berichterstattung – sehr sehr schade – eigentlich ! Trotz alledem unterstützen wir im Freistaat Sachsen und speziell wir in der Jugendherberge Sayda auch weiterhin mit ganzer Einsatzbereitschaft dieses Hilfeprojekt. All die persönlichen Überlegungen und Hintergründe der betroffenen Personen in den Kathastrophengebieten sind natürlich nachzuvollziehen. Aber trotzdem denken wir , das die Neuorientierung des Projektes jetzt der genau richtige Weg ist. Denn bei aller Anteilnahme und Spendenbereitschaft der Beteiligten , möchten alle Spender und Unterstützer des Projektes auch die praktische Umsetzung  verfolgen können. Und da ist ja das Team des Hilfsprojektes jetzt genau auf dem richtigen Weg. Wir jedenfalls werden auch weiterhin das Projekt „Hilfefuerjapan2011.de“ mit ganzer Einsatzbereitschaft unterstützen. Ein ganz großen Dank an das Projektteam und auch die japanischen Partner , allen voran  Frau Yoko Schlütermann und Herrn Seiji Fukushima in der Jugendherberge Naha auf Okinawa. 08. Juni 2011

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Ikeda Satoru Tokyo (Japan) (…) Die Erdbeben- und dadurch verursachte Tsumani-Katastrophe in Ostjapan ist sicherlich die schlimmste Katastrophe, die Japan jemals erlebt hat, aber mit vereinter Kraft, Weisheit, Mut und Geduld aller Japaner können die Katastrophenfolgen sicherlich bewältigt werden und der Wiederaufbau ist auch zu schaffen. Aber was die Verstrahlung durch den AKW-Unfall in Fukushima und die daraus resultierende Kontaminierung des Bodens, Grundwassers und Meeres angeht, so wird man für das nächste Halbjahr oder das nächste Jahr damit leben müssen, wenn alles nach Plänen der Regierung geht. Es kann aber auch sein, dass es noch viel länger dauert und die Auswirkung sich auf noch größere Gebiete erweitert. Ich bin unbedingt dafür, dass die Kinder aus den kontaminierten Gebieten vorübergehend heraus geholt werden und auf Okinawa ihren seelischen Frieden finden. Auf Okinawa ist die Natur und das Klima noch heil, und die traditionelle Okinawa- Kultur lebt noch und die Menschen dort sind rücksichtsvoll und fürsorglich. Dort lernen die Kinder viel von der gesunden Lebenseinstellung der Inselbewohner. 25. Mai 2011

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Yoko Schlütermann, Leiterin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Unser Partner Herr Seiji Fukushima leitet Seminare bzw. Kurse für Eltern und Lehrer, um Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen, wie man mit  Problemkindern wie Schulverweigerern oder NEET-Kindern (no employment, no education und no training) umgeht und führt Aktivitäten im Freien mit den o.g. Kindern und Kindern, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, durch. Er arbeitet oft mit Schulpsychologen, Kinderpsychologen und Psychologen der sozialen Abteilung der Präfektur Okinawa zusammen. Sie haben sich bereit erklärt, bei unserem Projekt mitzuarbeiten, so wie verschiedene NGOs wie COCONET oder auch FEEL gleichermaßen. 11. Mai 2011

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Junji Yoneda, Tokushima (Japan) Sie können sich kaum vorstellen, wieviel Freude und Mut Sie mir durch Ihr Projekt gegeben haben. Ich kann nur sagen, danke, danke! Auch wenn ich kaum Deutsch verstehe, habe ich beim Abspielen Ihres Videoclips gespürt, dass Sie sagen; wir wollen Japan Mut machen, wir wollen Japan helfen, wir wollen japanischen Kindern helfen! Ich spürte auch, dass viele Menschen in Deutschland bei Ihrem Aufruf sich mit Ihnen solidarisiert haben und Ihr Projekt unterstützen wollten. Es ist an der Zeit, dass wir Japaner uns über unseren bisherigen Lebensstil und unsere Lebensphilosophie Gedanken machen und einen neuen, dem japanischen Land und der Natur angepassten Lebenstil finden. 9. Mai 2011

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Dipl.-Psych. Sho Tsuji, Dr. Kinko Tsuji, Prof. Dr. Stefan C. Müller Sehr geehrte Damen und Herren, mit großer Anteilnahme verfolgen wir das Engagement der Auslandsgesellschaft NRW „Hilfe für Japan“. Wir möchten zunächst unsere Dankbarkeit dafür und unseren Respekt vor dem unermüdlichen Engagement und den eindrucksvollen Spendenbeiträgen, die bisher eingesammelt wurden, ausdrücken. Für uns stellen sich einige Fragen bezüglich des Verwendungszwecks dieser Spenden, mit denen wir uns gerne an Sie wenden möchten. …HIER WEITERLESEN 4. Mai 2011

Antwort auf diesen Kommentar: Hallo liebe Familie Tsuji/Müller, schön, dass wir von Ihnen wieder etwas hören. Ich freue mich, dass Sie auch zu den Spendern gehören. Das beweist mir, dass Sie unser Projekt unterstützen. Ihre Vorschläge, uns mit anderen Projekten wie `savethechildren` und `childfund` zu beschäftigen, habe ich wahrgenommen und habe sie auch als eine Unterstützung von Ihnen verstanden. Bedauerlicherweise steht im Internet explizit kaum etwas über psychologische Betreuung. Vielleicht sollten Sie dort noch nähere Auskünfte einholen.  Ihre Fragen bzgl. psychologischer Betreuung vor Ort sollten Sie bitte ins Japanische übersetzten und wir werden sie gern an unseren Partner auf Okinawa weiterleiten. Wir finden, dass die Klärung japanischen Psychologen vor Ort überlassen werden sollte.   Mit freundlichen Grüßen, Yoko Schlütermann Leiterin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft

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Yuriko Okumura, Kawasaki (Japan) Vielen herzlichen Dank für Ihre Initiative und Engagement, den japanischen Kindern in den Katastrophengebieten zu helfen. Ich verneige mich vor Euch mit Respekt. Dass so viele Menschen im Ausland unsere Kinder unterstützen wollen, dafür kann ich nicht genug danken. Das noch nie dagewesenen Ausmaß der Katastrophen hat im Herzen der Kinder unvergessliche tiefe Wunde hinterlassen. Kleine Kinder, die tagsüber mit anderen Kindern lebhaft spielen, weinen, wenn es dunkel wird. Ich glaube aber fest daran, dass so viel Hilfen aus verschiedenen Nationen die Wunde der Kinder schneller verheilen und diese eines Tages mit dem Blick nach vorn den Schritt in die Zukunft tun…. 16. April 2011

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Das Team der Jugendherberge Sayda Tief betroffen waren wir seit Bekanntwerden der Katastrophe in Japan. Unsere Jugendherberge führt seit 10 Jahren ein Jugendbegegnungsprojekt mit unserem japanischen Partner, der Jugendherberge in Okinawa, in Person Herrn Seiji Fukushima, durch. Sofort haben auch wir in unserer Jugendherberge , in unserer Region des Erzgebirges und in Sachsen den Spendenaufruf unterstützt und haben schon umfangreiche Geldspenden auf das Spendenkonto „Hilfe für Japan “ überwiesen. Viele Einzelpersonen, Firmen und auch die Schulen unserer Region haben mit Aktionen  Spenden gesammelt. Auch weiterhin werden wir verstärkt diesen Spendenaufruf unterstützen. Da wir einen sehr engen Bezug mit unseren japanischen Freunden haben, ist es für uns eine Herzenssache, dem japanischen Volk zu helfen. Wir werden mit Vertretern der Sächsischen Landesregierung sprechen, ob dieses Projekt auch bei uns, im Deutschen Jugendherbergsverband  – Landesverband Sachsen –  möglich ist. 12. April 2011

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Hinrich-Adolf Eberhardt Die sogenannte westliche Hemisphäre verschafft uns als globalisierte Struktur Wohlstand und Verderbnis zugleich. Nur in diesem Kontext sehe ich die Möglichkeiten unserer neuen Technologie als Chance. In diesem Sinne bin ich sehr glücklich über diesen Blog und hoffe sehr, dass eine Bewegung entsteht, die endlich mal ausreicht, um den Kurs zu ändern: Wir brauchen eine Politik und daraus resultierende Handlungsmaximen, die das Handeln in unterschiedliche Hände legt. Daseins- und lebenssicherndes Handeln gehört in den hoheitlichen Bereich und darf keiner Profitorientierung geopfert werden. Insofern brauchen wir dringend Regulierung und eine totale Wende bei der Energieversorgung. Hier müssen wir wieder dezentral arbeiten und verantworten. 30. März 2011

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